Was ist drin? Mehr als ein Blick aufs Etikett

Welche Zutaten, Inhaltsstoffe und Rohwaren wir verwenden – und welche nicht

Im Supermarkt werfen nur die wenigsten Käufer einen genauen Blick auf die Zutaten und Inhaltsstoffe eines Produkts. Manche Unternehmen profitieren vielleicht davon, dass ihre Kunden gar nicht wissen, was sie kaufen. Aber wenn du das hier liest, möchtest du es genauer wissen. Das finden wir gut. Und: Wir haben nichts zu verbergen. Im Gegenteil: Wir sind stolz auf unsere nachhaltige Produktion – und möchten dir auf dieser Seite von unseren Rohwaren, Zutaten und Inhaltsstoffen berichten.

Wir achten auf allerhöchste Qualität – vom nachhaltigen Anbau der Rohwaren bis zur schonenden Verarbeitung unserer Naturprodukte. Überzeug dich selbst.

Unsere Rohware aus der Region

Dass der deutsche Anbau ein sehr wichtiger Aspekt für die Nachhaltigkeit ist, ist für uns nicht neu. Wir sind wir froh, als Familienunternehmen schon früh einen nachhaltigen Weg gegangen zu sein. Für uns ist es kein Trend, sondern eine Selbstverständlichkeit und gelebte Firmentradition. Kurz gesagt: Wir machen das schon immer so.

Nehmen wir das Sauerkraut als Beispiel:

Sauerkraut – mehr Regionalität und Nachhaltigkeit geht kaum. 

Sauerkraut ist aus unserer Sicht das nachhaltigste Produkt schlechthin. Warum das so ist? Weil es nach der Ernte durch einen natürlichen Prozess entsteht: Während der Fermentation erledigen die Milchsäurebakterien die Arbeit und wandeln den im Kohl enthaltenen Zucker in Milchsäure um, ohne dass wir den Ablauf beeinflussen. Dadurch wird der Weißkohl sauer, es entsteht Mildessa Sauerkraut – mit dem unvergleichlich milden Sauerkraut-Geschmack.

Unsere deutschen Produktionsstandorte in Bad Friedrichshall und in Fritzlar entwickeln wir seit Jahren systematisch weiter. Dazu achten wir auf beste Anbaugebiete, die Sicherstellung der „Guten landwirtschaftlichen Praxis“ (GLP) sowie den Umwelt-, Natur-, Landschafts- und Gewässerschutz. Es liegt auf der Hand, dass die kurzen Transportwege hierbei ein Höchstmaß an Frische bei der Verarbeitung und besonders geringe CO2-Emissionen bei der Anlieferung der Rohwaren sicherstellen. Zu unseren Vertragslandwirten bestehen jahrzehntelange Beziehungen, in vielen Fällen in der zweiten oder gar dritten Generation. Durch diese langfristige, stabile und vertrauensvolle Verbindung ist höchste Qualität sichergestellt.

Zutaten und Inhaltsstoffe: Worauf wir verzichten

Als unser Firmengründer Richard Alfried Hengstenberg 1876 eine Teilhaberschaft an einer kleinen Essigfabrik unterzeichnete, gründete er damit mehr als ein Unternehmen – er erhob nämlich den Anspruch auf hohe Qualität. Der echte Geschmack und der natürliche Genuss in unseren Produkten sind uns sehr wichtig. Unsere Produktentwicklung und Qualitätssicherung arbeitet kontinuierlich daran, unsere Produkte noch besser zu machen. Wir sind nachhaltig und innovativ, wollen aber gleichzeitig Altbewährtes erhalten.

Für uns bedeutet Qualität auch, auf gewisse Zusätze zu verzichten. Das sind:

  • GMO-Pflanzen (= genetisch modifizierte Pflanzen)
  • Palmöl, Palmkernöl
  • Zusatzstoffe wie Glutamat und künstliche Farbstoffe
  • Mikro- bzw. Nanopartikel
  • Künstliche Aromen

Diese Zusätze verwenden wir also nicht. Und wir sind davon überzeugt, dass das richtig ist.

Welche Zutaten und Inhaltsstoffe wir verwenden – und warum wir das tun

Wir setzen auf Transparenz. Das bedeutet, dass wir bis auf kleine, legitime Firmengeheimnisse nichts verbergen. Wir zeigen dir gern, welche Inhaltsstoffe wir verwenden und warum wir das tun. Dabei konzentrieren wir uns auf folgende Zutaten:

  • Zucker
  • Salz
  • Natürliche Aromastoffe
  • Natürliche Extrakte

Zucker: So viel nötig, so wenig wie möglich

Süß ist eine der Grundgeschmacksrichtungen, die vom Menschen wahrgenommen wird. Sie bestimmt die sensorische Attraktivität eines Lebensmittels wesentlich. Zucker verleiht einem Produkt also den „Körper" und dient zur geschmacklichen Unterstützung anderer Zutaten. Dies gilt insbesondere für die von uns ausschließlich eingesetzte Saccharose:

 

Saccharose, z. B. Kristall- oder Rübenzucker, ist die Zuckerart mit der höchsten Süßkraft und weckt die angenehmste Süßempfindung.

 

Kristallzucker ist eine haushaltsübliche Zutat und besitzt eine lange Tradition in der Verwendung als Süßungsmittel. Bei einigen Rotkohlprodukten ist die einzusetzende Menge an Zucker sogar rechtlich geregelt: So darf das Attribut „Delikatess“ nur verwendet werden, wenn ein bestimmter Zuckergehalt überschritten wird.   

Selbstverständlich versuchen wir, den Zuckeranteil in unseren Produkten nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Manchmal können wir ihn sogar ganz vermeiden. Unsere „Salz-Dill-Gurken” erhalten ihren charakterlichen Geschmack nur aufgrund ihrer natürlichen Restsüße und durch die während der Fermentation entstandene Milchsäure.

Salz: Ohne geht es nicht

Auch salzig ist eine Grundgeschmacksrichtung, die unser Körper erkennt. Salz gibt den meisten Speisen eine Grundwürze, es kann aber auch technologisch notwendig sein. Ein Beispiel: Unser Mildessa Weinsauerkraut könnte ohne einen definierten Anteil von Salz nicht sicher vergoren werden. Dadurch kann es zu sogenannten Fehlgärungen kommen. Ein gewisser Salzanteil garantiert also den charakteristisch-milden Geschmack von Mildessa.

Natürliche Aromastoffe und natürliche Extrakte: Was ist was?

Geht es dir manchmal so, dass du nicht weißt, was die unterschiedlichen Begriffe eigentlich bedeuten? Keine Sorge, ganz so schwer ist es nicht. Beides sind Stoffe, die aus der Natur gewonnen werden. Vereinfacht gesagt:

 

Natürliche Extrakte werden zu 100 % aus einem Rohstoff gewonnen, während sich natürliche Aromastoffe nur zu 95 % auf einen Rohstoff beziehen.  

 

Die restlichen fünf Prozent der Aromabestandteile können zur „Standardisierung“ dienen, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Oder sie verleihen eine besondere Note, runden zum Beispiel geschmacklich ab. Extrakte sind also pur, während Aromen leicht verändert werden können.

Und was verwenden wir? Beides. Mit Extrakten würzen wir unsere Gurken, weil sie sehr nah an der natürlichen Zusammensetzung des Rohstoffs sind. Bei unseren Sauerkraut- und Rotkohlprodukten setzen wir natürliche Aromen ein. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Standardisierung der Würzkraft: Natürliche Aromen besitzen – im Gegensatz zu frischen Kräutern und Gewürzen – eine sehr stabile Würzkraft, die keiner Schwankung unterliegt. Somit können wir dir bei jedem unserer Produkte ein gleichbleibendes Geschmackserlebnis garantieren.
  • Konstante Würzkraft: Die Verwendung von natürlichen Aromen garantiert eine Würzkraft bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums. Du erlebst den vollen Geschmack über die komplette Lebensspanne des Produktes. 
  • Geschmackliche Vielfalt: Durch den Einsatz von natürlichen Aromen erreichen wir eine breite geschmackliche Vielfalt. So stehen dir zahlreiche Produkte mit einer deftig-würzigen bis lieblich-milden Würzung zur Verfügung.
  • Produktsicherheit: Im Gegensatz zu frischen Kräutern und Gewürzen sind natürliche Aromen nicht mit unerwünschten Stoffen (wie zum Beispiel Mikroorganismen oder Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen) belastet. So erhöht die Verwendung natürlicher Aromen die Produktsicherheit.
  • Verfügbarkeit: Natürliche Aromen sind ganzjährig verfügbar. Auf diese Weise ist die Produktion nicht an die Verfügbarkeit von Kräutern und Gewürzen gekoppelt.

Vegan, laktosefrei, glutenfrei – woran wir uns halten

Wir werfen nicht einfach mit Begriffen um uns, hier gibt es Erklärungen. Mit unserer Definition für vegane Lebensmittel halten wir uns an die Vorgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und setzen die „Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs“ in der jeweils aktuellen Fassung um.

Weitere Kennzeichnungen – und wann wir sie verwenden

Für Lebensmittel, die einen Laktosegehalt von weniger als 100 mg pro 100 Gramm aufweisen.

Für Lebensmittel, deren Glutengehalt weniger als 20 mg pro Kilogramm beträgt. 

Das Lebensmittel kann von sich aus weder Laktose noch Gluten enthalten. Dies ist beispielsweise bei unserem Mildessa Weinsauerkraut der Fall: Weder Weißkohl, noch Wein, noch Kochsalz enthalten bei konventioneller Herstellungsweise Gluten oder Laktose. 

Was ein Glas KNAX ausmacht

Um etwas konkreter zu werden, zeigen wir dir hier ein KNAX-Glas und das, was drin steckt:

Das steckt alles in unseren KNAX

Auf das schädliche Bisphenol A verzichten wir gerne.

Hengstenberg-Gurken stammen überwiegend aus deutschem Anbau. Findest du den Hinweis „100 % Gurken aus deutschen Anbau” – dann garantieren wir auch dafür!

Am Tag gepflückt, am Abend im Glas. In der Regel: Alles in wenigen Stunden.

Unsere erfahrenen Essig-Meister wissen, was sie tun.

Extrakte stammen zu 100 % aus Rohstoffen. Und die wollen wir.

Den natürlichen Geschmack unserer Gurken verfeinern wir mit ausgewählten Gewürzen & Kräutern.

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