7 unentbehrliche Tipps zum Gemüse schälen und schneiden

Wir lieben Gemüse – sowohl verfeinert in Glas, Dose oder Beutel als auch frisch. Und da wir jeden Tag mit Gemüse zu tun haben, haben wir für dich sieben unentbehrliche Tipps zum Vorbereiten von Gemüse zusammengestellt.

Achte auf die Ausstattung deiner Küche: Messer und Schäler sind in jeder Küche die wichtigsten Werkzeuge. Je nach Gemüse sollten unterschiedliche Schäler eingesetzt werden. Spezielle Schäler und Information darüber erhältst du beispielsweise im Fachgeschäft.

Weißkohl und Rotkohl schneiden

Weiß- und Rotkohl sind typische Herbstgemüse. Sie sind nicht nur als Sauerkraut oder verfeinerte Variante eine tolle Zutat sondern auch als Rohkost-Salate. Doch wie werden Kohlköpfe vorbereitet und geschnitten? Entferne bei beiden Kohlarten zunächst die äußeren Blätter. Den Rotkohl viertelst du nun und entfernst den harten Strunk aus der Mitte. Schneide die Viertel mit einem großen Messer in mehrere Scheiben und beginne von der Spitze her, Streifen zu schneiden. Für Rotkohl brauchen die Streifen nicht zu fein zu sein, Weißkohl solltest du allerdings feiner schneiden, sowohl für Rohkost als auch, wenn du selbst Sauerkraut ansetzen möchtest. Besonders gut eignet sich hierfür ein Gemüsehobel.

Tipp: Rotkohl kann die Hände beim Verarbeiten färben. Wenn du eine Brotschneidemaschine hast, kannst du das Verfärben vermeiden, indem du den Kohlkopf nur halbierst und dann mit der Maschine weiter zerschneidest. Probiere, welche Einstellung zum gewünschten Ergebnis führt.

Zwiebeln schneiden

Wie Zwiebeln zu schneiden sind, ohne dass die Augen tränen, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen in allen Kochforen des Internets. Die Antworten reichen von der Empfehlung, eine Taucherbrille zu tragen oder die Zwiebeln unter Wasser zu schneiden bis hin zum Trick, einen Löffel in den Mund zu nehmen. Das Ganze bei geöffnetem Fenster und am besten nur mit den milderen Schalotten. Wer sehr empfindlich ist, kann diese Tipps natürlich ausprobieren – wir raten aber zu einem viel einfacheren Mittel: Verwende ein extrem scharfes Messer zum Zwiebelschneiden. Dadurch wird die Zwiebel weniger gequetscht, so dass wesentlich weniger Saft austritt, der für das Augentränen verantwortlich ist.

Tipp: Wasche die Hände nach dem Schneiden mit sodahaltigem Spülmittel, das nimmt zuverlässig den Geruch.

Wellenschnitt und Karottenstreifen

Gemüsescheiben mit Wellenschnitt sehen dekorativ aus. Mit einem Messer mit Wellenschliff lassen sich diese herstellen. Weiche Gemüse wie etwa Salatgurken lassen sich problemlos mit einem Wellschnitt versehen, doch bei festerem Gemüse wie Sellerie oder Karotten gilt: Koche das Gemüse erst – es lässt sich dann ganz leicht in Scheiben schneiden. Speziell größere Mengen Karotten kannst du auf diese Weise sehr schnell mit Wellenschnitt servieren.

Übrigens: Wenn du rohe Karotten verwenden möchtest, z.B. für einen Salat, nimm einmal einen Sparschäler statt Messer zur Hand. So kannst du ganz einfach dünne Karottenstreifen herstellen. Lege hierzu den Sparschäler nach dem Schälen der Karotte nicht weg, sondern behalte ihn einfach in der Hand und schäle dünne Streifen von der Karotte ab. Die Länge der Streifen bestimmst du dabei selbst. Karottenstreifen passen hervorragend in einen Salat.

Pilze reinigen

Pilze werden immer trocken gereinigt und nur mit einem kleinen scharfen Messer geputzt, indem die Enden der Stile und alle Verunreinigungen entfernt werden. Wasche Pilze nicht, sie werden dadurch leicht unansehnlich. In vielen Rezepten werden Pilze zunächst angebraten. Da sie dann oft viel Wasser ziehen, ist es ratsam, erst zu würzen, wenn das Wasser verkocht ist.

Kartoffeln richtig schälen – und Tipps zur Lagerung

Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel und werden häufig in größeren Mengen gelagert – optimal trocken und dunkel bei einer Temperatur unter 15 Grad. Früher war dies meist der kühle Keller, in denen oft eine Kartoffelkiepe stand, die die Kartoffeln für die kommenden Monate bereit hielt. Heute werden Kartoffeln üblicherweise in Supermärkten in Netzen zum Verkauf angeboten. Auf diese Weise sind sie jedoch stark dem Licht ausgesetzt, was häufig dazu führt, dass die Kartoffeln grüne Stellen entwickeln. Diese enthalten gesundheitsschädliches Solanin und sollten vor dem Kochen daher unbedingt entfernt werden. Schneide die Kartoffeln daher großzügig aus.

Unter vier Grad gelagert wandelt sich die Stärke der Kartoffeln in Zucker um, was zur Folge hat, dass sie nach dem Kochen leicht süßlich schmecken. Daher solltest du Kartoffeln unbedingt vor Frost schützen.

Zum Schälen der Kartoffeln brauchst du nur einen guten Kartoffelschäler und ein kleines Gemüsemesser für das Ausschneiden der Triebe.

Kürbis schälen? Auf die Sorte kommt es an!

Wenn du ein Fan von herbstlich-köstlichem Kürbis bist – sei es in Form von Suppe, als Ofengemüse oder eingelegt – dann weißt du, dass die harte Schale von Kürbissen oft nicht leicht zu entfernen ist. Selbst wenn der Kürbis vor dem Schälen in Achtel geschnitten wurde, kann es noch sehr mühsam werden. Du wirst deshalb erleichtert sein, wenn du hörst, dass man nicht alle Kürbisse schälen muss, sondern einige samt Schale zubereiten kann. Dazu gehören der beliebte Hokkaido-Kürbis, der Butternut-Kürbis und der Muskatkürbis. Zerkleinere ihn einfach nach Rezept, ohne ihn vorher zu schälen, achte jedoch darauf, alle Kerne zu entfernen. Dann kannst du ihn nach Anweisung weiterverarbeiten. Selbst große Kürbisstücke, die im Ofen gebacken werden, haben eine butterweiche Schale.

Tipp: Auch aus den Kernen kannst du etwas machen. Reinige die Hokaido-Kürbiskerne, würze sie mit Parika, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer und röste sie bei 180°C im vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten.

Tomaten häuten

Wenn du frische Tomaten für eine Tomatensauce, eine Quiche oder einen Eintopf verwendest und diese nicht vorher pürierst, kann es empfehlenswert sein, die Tomaten vorher zu häuten. So bleiben keine kleinen Stückchen der Schale zurück. Du kannst die Tomaten dazu entweder vor dem Schneiden mit einem speziellen Tomatenschäler schälen. Er hat viele scharfe Zähne und kann auch die weiche Haut der Tomate mühelos schälen.

Wenn du keinen Tomatenschäler zur Hand hast, gibt es noch eine klassische Methode, die Tomate von ihrer Haut zu befreien. Schneide hierzu die Tomaten unten kreuzförmig ein. Lege sie anschließend für 30 bis 60 Sekunden in kochendes Wasser. Achte darauf, dass die Tomaten nicht länger im kochenden Wasser liegen, da das Fruchtfleisch sonst zu weich wird.

Wenn die Tomaten etwas abgekühlt sind, kannst du die Haut mit einem Küchenmesser abziehen und die Tomate nach Rezept weiterverarbeiten.

Die Saison, in der du frische aromatische Freilandtomaten erhalten, ist sehr kurz. Denke darum an Tomaten aus der Dose, beispielsweise von ORO di Parma. Da sie direkt nach der Ernte verarbeitet werden, bringen sie das ganze Jahr über aromatische Tomaten in die Küche und sind küchenfertig vorbereitet.

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