Sauerkraut mit Kartoffel-Schupfnudeln

  • 25 Minuten
  • Leicht
  • 4 Personen
1.

Der Anfang

Mit diesem Rezept kannst du den schwäbischen Klassiker ganz einfach selbst zubereiten. Dafür schneidest du zuerst die Zwiebeln und den Schinkenspeck in kleine Würfel. Danach die Petersilie klein hacken und die Wacholderbeeren mit der flachen Seite eines Messers leicht andrücken – mit diesem Trick aromatisieren die getrockneten Beeren das Gericht besonders gut.

Zutaten: 200 g Schinkenspeck
2 Zwiebeln
1 Bund Petersilie
3 Wacholderbeeren

2.

Zwiebeln und Schinken anbraten, dann kommt das Sauerkraut

Zerlasse die Butter bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf. Gib die Zwiebel- und Schinkenspeckwürfel dazu und brate beides an, bis der Speck knusprig ist und die Zwiebeln glasig sind. Anschließend kommt das Sauerkraut dazu. Einfach mit den anderen Zutaten vermengen und für weitere 2 bis 3 Minuten garen lassen.

Dazu kommen dann Zucker, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Rinderfond. Dann noch mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Gut umrühren und für weitere 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

Zutaten: 40 g Butter, 1 TL Zucker, 250 ml Rinder- oder Gemüsefond, 2 Lorbeerblätter

3.

Die Schupfnudeln

Gib den Rest der Butter bei mittlerer Hitze in eine große Pfanne und füge die Schupfnudeln hinzu. Diese dann von allen Seiten goldbraun anbraten. Danach das Sauerkraut mit dem Speck hinzufügen und alles sorgfältig umrühren. Alles zusammen für 3 Minuten ziehen lassen.

Zutaten: 30 g Butter

4.

Der letzte Schliff

Richte die Schupfnudeln mit Sauerkraut auf Tellern an und streue die fein gehackte Petersilie über jede Portion. Das sieht nicht nur gut aus, sondern verleiht dem Gericht noch den besonderen, frischen Geschmack.

Zutaten:

  • 500 g Schupfnudeln (alternativ: Gnocchi)
  • 1 Dose Mildessa Mildes Weinsauerkraut (520 g)
  • 250 ml Rinderfond
  • 70 g Butter
  • 200 g Schinkenspeck, gewürfelt
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Zucker
  • 1 Bund Petersilie (zum Servieren)
 

Krautschupfnudeln sind ein deftiger Klassiker

Beim gemütlichen Schlendern über die Winter- und Weihnachtsmärkte im Süden Deutschlands sind Schupfnudelstände willkommene Anlaufpunkte. Aber auch auf nördlichen Märkten werden die Nudeln mit Sauerkraut und Speck immer öfter gesichtet. Die Nudeln aus Kartoffeln und Mehl sind aus der schwäbischen und badischen Küche nicht wegzudenken. Dort werden sie nicht nur im Winter genossen, sondern das ganze Jahr über. Doch wenn es richtig kalt ist, haben die deftigen Schupfnudeln Hochsaison in den Küchen. Das Geheimnis des Sauerkrauts, das zu den Schupfnudeln dazu gegeben wird, liegt in der Zubereitung: Wenn du es zusammen mit Lorbeer und Wacholder im Rinderfond garst, verleihst du dem Klassiker ein kulinarisches i-Tüpfelchen.

Viele schwören auf selbst gemachte Schupfnudeln. Aber wenn es schnell gehen muss, sind fertige Schupfnudeln aus dem Kühlregal eine sehr gute Alternative. Und sollte es in deinem Supermarkt keine Schupfnudeln geben, nimm alternativ frische Gnocchi aus dem Kühlregal. Dafür würden traditionelle Schupfnudelliebhaber dich vermutlich „schupfen“, denn das Wort bedeutet im schwäbischen Dialekt wegstoßen oder -rollen – nach der typischen Handbewegung beim Formen der Schupfnudeln – aber für eine gute, schnelle und sehr schmackhafte Mahlzeit ist es das allemal wert.

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