Brathering selber machen

  • 50 Minuten
  • Mittel
  • 2 Portionen
1.

Der Anfang

Die Marinade (Achtung: 1 bis 2 Tage vorher): Die Vorbereitung für den Brathering ist das A und O! 1 bis 2 Tage, bevor du die Bratheringe servieren möchtest, bereitest du die würzige Marinade zu. Sie macht den Hering wunderbar zart und aromatisch – außerdem lösen sich seine Gräten durch das Einlegen teilweise auf.

Für die Marinade schälst du zunächst die weiße Zwiebel und hackst sie. Nun kochst du die Zwiebel mit 350 ml Wasser, zwei zerdrückten Knoblauchzehen, Hengstenberg Altmeister Essig, Zucker, Salz, Lorbeerblättern, Senfsaat, Wacholder und Pfefferkörnern so lange auf, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Dabei ab und zu umrühren. Gib nochmals 350 ml kaltes Wasser und die gehackte Petersilie, den Dill und die Kresse in die Marinade und lasse dann alles abkühlen.

Zutaten: Weiße Zwiebeln, Wasser, Knoblauch, Altmeister Essig, Zucker, Salz, Lorbeerblätter, Senfsaat, Wacholder, Pfefferkörner, Petersilie, Dill, Kresse

2.

Den Hering zubereiten

Nun putzt du die frischen Heringsfilets und tupfst sie mit Küchenpapier trocken. Streue etwas Salz darüber, beträufele sie mit Zitronensaft und bemehle sie von beiden Seiten. Jetzt kommt die Pfanne auf den Herd. Erhitze das Öl darin und brate die Heringe bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun an.

Lass die gebratenen Heringsfilets leicht abkühlen, bevor du sie in eine große Vorratsdose oder ein ausgewaschenes großes Konservenglas hineinlegst – und sie mit der bereits fertigen Marinade übergießt. Das Ganze kommt nun für 1 bis 2 Tage in den Kühlschrank. Die Säure in der Marinade macht die Bratheringe superzart und die Gewürze geben ein tolles Aroma.

Zutaten: Heringsfilets, Salz, Zitronensaft, Mehl, Öl zum Braten

3.

Die Kartoffelecken zubereiten

Die Kartoffeln werden ungeschält im Ofen gegart – wasche sie daher gründlich ab und befreie sie von der Erde auf der Schale. Schneide sie dann in mundgerechte Stücke und vermenge sie mit etwas Olivenöl und Salz in einer Schüssel. Jetzt die Kartoffeln auf ein Backblech legen. Alles bei 200 °C im Backofen für circa 30 Minuten garen.

Zutaten: Kartoffeln, Olivenöl, Salz

4.

Den Spinatsalat mit Orangendressing zubereiten

In der Zwischenzeit schäle die rote Zwiebel und schneide sie in feine, kleine Stücke. Presse nun den Saft einer halben Orange in ein Glas, in dem du im Anschluss das Dressing mixt. Hierfür gibst du den Senf, den Condimento Balsamico Bianco Orange Essig, Salz und Pfeffer zum Orangensaft. Füge auch die rote Zwiebel hinzu. Zuletzt vermischst du alles mit dem Olivenöl. Jetzt zum Spinat: Wasche den Babyspinat gründlich ab und trockne ihn mit einer Salatschleuder. Wenn du keine hast, kannst du den Spinat auch in einem Küchentuch trocken schleudern. Zum Schluss übergießt du den Babyspinat mit dem Dressing und vermischst alles vorsichtig.

Zutaten: Rote Zwiebel, Orange, Senf, Condimento Balsamico Bianco Orange, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Babyspinat

5.

Servieren

Fast fertig! Hole den Brathering aus dem Kühlschrank und richte ihn auf Tellern mit den Kartoffelecken und dem Spinatsalat an. Noch einmal mit der Salz- und Pfeffermühle drüber, et voilà! Lass es dir schmecken!

Zutaten:

  • 4 Heringsfilets, frisch
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Hengstenberg Altmeister Essig 
  • 1 Zitrone
  • 150 g Zucker
  • 4 EL Mehl
  • 250 g Babyspinat
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • ½ Bund Dill
  • ½ Bund Petersilie
  • Kresse
  • ½ Orange
  • 1 TL Senf
  • 500 g Kartoffeln

Hering hat Geschichte!

Wusstest du schon, dass früher ganze Städte in den Durchgangsgebieten und in der Nähe der Laichplätze von Heringen gegründet wurden? Sogar die mittelalterliche Hanse hat einen großen Teil ihres Erfolges dem Handel mit dem beliebten Fisch zu verdanken. Die grünen Heringe werden in der Nordsee, Ostsee und dem nordöstlichen Atlantik gefangen. Sie sind jedoch keineswegs grün –  das ist einfach die Bezeichnung für ihren frischen Zustand. Und die Rezeptur für den eingelegten Brathering hat Tradition: Sie stammt aus der Traditionsküche der Küstenregionen Deutschlands und der Niederlande. Mariniert ist Brathering angenehm würzig und zart, die Struktur des Fischfleisches ist saftig und fest.

Heringe ernähren sich von Plankton und enthalten daher für den Menschen sehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Außerdem enthält Brathering Eiweiße, Vitamin D und Jod – und lecker ist er obendrein!

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