So gehen wir bei Hengstenberg mit Abfall um – für mehr Nachhaltigkeit

Abfall vermeiden und Recycling praktizieren: Was wir tun und wie du uns als Verbraucher unterstützen kannst

Lebensmittel sind für uns bei Hengstenberg wertvoll. Deshalb tun wir einiges, um nachhaltig zu produzieren und auch mit dem Thema Abfall verantwortungsvoll umzugehen. Hier erfährst du, was wir bei Hengstenberg tun und wie du dich als Verbraucher für mehr Nachhaltigkeit einsetzen kannst.

Aus Gutem das Beste“ – das zeigt: Wir bei Hengstenberg begegnen unseren Landwirten und ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen, unseren Rohstoffen, mit Wertschätzung. Unsere Lebensmittel sind Qualitätsprodukte, die wir sorgfältig herstellen.

 

Ein wertschätzender Umgang mit der Rohware bedeutet für uns, nach immer neuen Wegen zu suchen, um wirklich alles zu verwerten.

Denn damit entsteht so wenig Abfall wie möglich.

 

Die Reduzierung von Abfall beginnt bei Hengstenberg schon bei der Produktion

Bei der Verarbeitung von frischem Gemüse zur Produktion von Lebensmitteln fallen in der Regel Reststoffe an. Deswegen ist es unser Ziel beim Herstellungsprozess, die Ausbeute jeder Prozessstufe immer weiter zu verbessern. Das ist uns aber nicht genug. Deshalb unterstützen wir zusätzlich eine Reihe von Forschungsprojekten zur Verwertung von Pflanzenresten aus der Produktion. So lassen wir etwa prüfen, ob sie in der Tierfutterproduktion oder bei der Fasergewinnung eingesetzt werden können. Für uns sind das spannende Projekte, die wir gerne anstoßen und fördern.

Die Vereinten Nationen (UN) haben 17 Nachhaltigkeitsziele entwickelt, die unser Leben und Wirtschaften transformieren und nachhaltiger machen sollen. Darin sind auch Richtlinien für verantwortungsvolles Konsumieren und Produzieren festgeschrieben.

Diese Ziele werden in den 193 Mitgliedsländern durch nationale Initiativen und Gesetze umgesetzt. In Deutschland passiert das zum Beispiel durch eine Initiative der Bundesregierung, die Nationale Strategie zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung.

Unsere Landwirte produzieren wertvolle Rohware für unsere Hengstenberg-Produkte.

Etikett schief oder sonstige B-Ware – wir haben eine nachhaltige Lösung

Verbraucher stellen verständlicherweise hohe Ansprüche an die Qualität der Lebensmittel. Produkte mit optischen Mängeln oder einem kurzen Mindesthaltbarkeitsdatum lassen sich daher oft schwer verkaufen – auch wenn sie ansonsten völlig einwandfrei und für den Verzehr geeignet sind. Wir gehen deshalb verschiedene Wege, damit diese Lebensmittel nicht im Müll landen. Produkte mit optischen Mängeln oder einem kurzen MHD verkaufen wir in unseren Hengstenberg Werksverkäufen. Mitarbeiter und Endverbraucher finden an unseren drei Standorten Ware aus erster und zweiter Wahl.

 

Im Werksverkauf bieten wir Produkte an, die im normalen Einzelhandel keinen Platz im Regal finden würden.

 

Außerdem unterstützt Hengstenberg verschiedene Hilfsorganisationen mit Sachspenden. Wir beliefern etwa den Landesverband der Tafeln in Baden-Württemberg, den Bundesverband Deutsche Tafel e.V., das Missionswerk Friedensstimme sowie die Deutschen Humanitäre Hilfe Nagold e.V.. Erfahre mehr über unser gesellschaftliches Engagement.

Was ist das MHD?

Abgepackte Lebensmittel müssen ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) tragen. Es ist gut sichtbar auf dem Glas, der Tube, Dose oder anderen Verpackung angegeben. Der Formulierung „Mindestens haltbar bis …“ folgt entweder direkt das Datum oder ein Hinweis, wo dieses zu finden ist. Die Angabe bedeutet: Bis zu diesem Datum behält das Lebensmittel seine produkttypischen Eigenschaften – den Geschmack, Geruch, das Aussehen sowie den Nährwert. Die Voraussetzung: Das Produkt ist originalverpackt, ungeöffnet und wurde wie vorgesehen gelagert, also etwa kühl und lichtgeschützt.

Du hast es bestimmt schon einmal selbst gemerkt: Meist sind Lebensmittel auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus bestens zum Verzehr geeignet. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist also alles andere als ein Wegwerfdatum. Deshalb bringen bringen manche Hersteller den Hinweis „Oft länger gut“ neben dem MHD an. Verbraucher werden so angeregt, ihren Sinnen zu vertrauen, ob ein Produkt noch genießbar ist. Du bist dir unsicher, ob ein Lebensmittel noch genießbar ist? Das kann man leider nicht pauschal beantworten. Um es herauszufinden, musst du es im Einzelfall prüfen. Ist das MHD erst knapp abgelaufen, kannst du davon ausgehen, dass das Produkt noch einwandfrei und für den Verzehr geeignet ist. Der Geruchstest und eine optische Kontrolle des Produkts geben dir auch Aufschluss darüber, ob das Lebensmittel noch verzehrbar ist.

Und bei Essig? Wo findet sich der MHD-Hinweis? Es ist rechtlich nicht vorgeschrieben, auf Essigprodukten ein MHD anzugeben. Warum der Gesetzgeber das so entschieden hat? Essig wird unmittelbar vor dem Abfüllen durch Erhitzen haltbar gemacht. Der hohe Gehalt an Essigsäure wirkt zusätzlich konservierend. Deshalb ist Essig nahezu unbegrenzt haltbar. Du kannst das Produkt also eine sehr lange Zeit verwenden und genießen – es behält seine Qualität.

So bleiben Lebensmittel länger haltbar

Ungeöffnet und bei kühler und lichtgeschützter Lagerung, also beispielsweise im Keller, halten sich unsere Produkte mehrere Jahre. Vielleicht fragst du dich, wie lange du die Produkte nach dem Öffnen aufbewahren kannst.

Die Qualität unserer Produkte ist ein zentrales Merkmal. Damit du auch nach dem Öffnen einer Verpackung unsere Ware unbeschwert genießen kannst, solltest du Folgendes beachten:

 

Sobald eine Verpackung angebrochen ist, spielen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichteinfall während der Lagerung eine Rolle für die verbleibende Haltbarkeitsdauer.

 

Da diese Bedingungen variieren, können wir keine konkreten Angaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen machen. Unser Tipp: Fülle grundsätzlich die Reste einer angebrochener Packung in fest verschließbare Gefäße um und bewahre sie am besten im Kühlschrank auf. Wir empfehlen, das Produkt innerhalb weniger Tage zu verbrauchen. Und am besten immer eine saubere Gabel verwenden, um Gurken und andere fein-sauer eingelegte Produkte aus dem Glas zu entnehmen!

Tipps zur Entsorgung der Verpackungen von Hengstenberg-Produkten

Um unsere Verpackungen korrekt zu entsorgen, brauchen wir deine Unterstützung:

  • Unsere Gläser entsorgst du am besten über die Altglas-Sammelcontainer in deiner Nähe – ohne Deckel. Die Deckel kommen in den „Gelben Sack“ oder die „Gelbe Tonne“.
  • Beutel und Dosen gehören in den „Gelben Sack“ oder die „Gelbe Tonne“. Das Gleiche gilt für unsere 750-ml-PET-Flaschen.
  • Tuben gehören ebenfalls in den „Gelben Sack“ oder die „Gelbe Tonne“.

Einmal jährlich veranstalten wir an unseren Standorten einen Aktionstag zum Thema Abfall. Wir schulen alle Mitarbeiter, was eine stärkere Sensibilisierung zur Folge hat. Wir freuen uns, dass es kaum sogenannte Fehlwürfe gibt und die Mülltrennung bei Hengstenberg dank dieser Maßnahmen zu 99 Prozent zuverlässig ist.

Nachhaltigkeit gelingt, wenn wir alle verantwortungsvoll handeln, wo es uns möglich ist. Jeder kann mitmachen und jeder Einsatz ist wichtig – zusammen für nachhaltiges Produzieren und Konsumieren.

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