Alles über Apfelessig

Apfelessig ist schon lange ein klassischer Bestandteil unserer Küche. In den letzten Jahren aber erlebt er eine wahre Renaissance. In New York sind Getränke mit Apfelessig in Bars und Restaurant in Brooklyn derzeit sogar richtig angesagt. Dass er so geschätzt wird, hat seinen Grund, denn Apfelessig ist vielseitig einsetzbar und hat viele gute Eigenschaften.

Naturtrüber Apfelessig, der aus frischen Äpfeln hergestellt wird, hat durch den hohen Fruchtanteil einen besonders vollmundigen Geschmack. Der Apfelessig schmeckt schön säuerlich-frisch. Wer gerne zu Bio-Lebensmitteln greift, kann das auch bei Essig tun, der aus biologisch angebauten Äpfeln gewonnen wird.

Glas Apfelessig mit Zimtstange

Apfelessig wird als wohltuendes Nahrungsmittel geschätzt

Viele Apfelessig-Fans schreiben dem Essig noch zahlreiche andere gute Eigenschaften zu. So soll er einen positiven Einfluss auf die Verdauung haben, den Blutzuckerspiegel senken und äußerlich angewendet Haut und Haare schöner machen. Manche Menschen schwören auf Apfelessig als Hilfsmittel zum Abnehmen: Ein Glas Wasser mit ein bis zwei Teelöffeln Apfelessig eine halbe Stunde vor dem Essen getrunken, soll angeblich für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen. Eindeutig aber sind die kulinarischen Vorzüge von Apfelessig.

Apfelessig als Durstlöscher

Apfelessig ist ein erfrischender Durstlöscher – natürlich stark verdünnt in Wasser oder Mineralwasser. Dabei kommen etwa 1 - 2 Teelöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser für einen erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack. Mit der Dosierung des Essigs kannst du ein bisschen experimentieren, je nachdem, ob du es etwas milder wünschst oder einen saureren Geschmack bevorzugst.

In Amerika nennt man Apfelessig-Getränke „Switchels“ – und von dort aus sind sie auch bei uns zu einem beliebten Getränk geworden. Der Ursprung des Getränks ist nicht vollständig geklärt aber im 18. Jahrhundert war das Getränk unter amerikanischen Farmern äußerst beliebt. Im Gegensatz zu manchen anderen Getränken lassen sich Switchels auch zu Hause ganz einfach zubereiten. Wer es süß mag, kann dem Getränk ein bisschen Honig oder Ahornsirup zusetzen. Und zur Abwechslung bieten sich frische Früchte wie Himbeeren, Johannisbeeren oder Mango an. Auch frische Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian fügen eine aromatische Note hinzu.

Rezept: Cocktail "Switchel"

Zutaten:

Zubereitung:

Gib alle Zutaten in eine große Glasflasche oder Karaffe und quirle sie etwa eine Minute gut durch. In Gläsern servieren und mit einem Kräuterzweig oder frischen Früchten garnieren. Am besten schmeckt der Switchel gekühlt mit einigen Eiswürfeln.

 

Apfelessig in Marinaden sorgt für zartes, köstliches Grillfleisch

Spare Ribs oder gegrillte Nackensteaks sind auch deshalb so köstlich, weil sie vor dem Grillen in einer Marinade ziehen. Eine Marinade besteht immer auch aus einer Säure wie sie in Essig, Wein oder Buttermilch vorkommt. Dazu kommen geschmacksneutrales Öl sowie Gewürze. Die Säure der Marinade bestimmt einerseits den Geschmack des Fleisches. Vor allem aber verändert sie die Struktur des Fleisches und macht es schön zart. Es lohnt sich, das Fleisch vor dem Weiterverarbeiten in einer Marinade ziehen zu lassen. Rind- und Schweinefleisch können einige Stunden oder über Nacht eingelegt werden, Geflügel und Fisch solltest du kürzer in der Marinade belassen, da sonst ihr zarter Eigengeschmack leidet. 

 

Apfelessig-Marinade
Fleisch und Gemüse auf einem Kohlegrill

Rezept: Grill-Marinade für Schweinenackensteak

Zutaten:

Zubereitung:

Verrühre den Essig und Öl. Schäle die Zwiebel und würfle diese fein. Rühre den Senf unter und presse die Knoblauchzehen hinein. Würze mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Paprika. Gut verrühren. Wer mag, kann die Marinade nach Belieben mit Bier auffüllen, das gibt einen zünftigen Geschmack. Gib nun das Fleisch in die Marinade, sodass alle Stücke vollständig bedeckt sind und decke die Schüssel ab. Du kannst das marinierte Fleisch am Tag zuvor zubereiten. Bewahre es dann gekühlt auf, bis es gegrillt werden soll.

Auf 600 g bis 800 g Fleisch benötigst du rund 20 ml Marinade. Wenn du dein Grillgut auch während dem Grillen mit Marinade bestreichen möchten, benötigst du entsprechend mehr davon.

Tipp: Verwende in der Marinade kein Salz! Dieses entzieht dem Grillgut Wasser und Ihr Grillfleisch wird schneller "trocken" und zäh. Salze dein Fleisch daher erst, wenn du es vom Grill nimmt.

Apfel-Rhabarber-Chutney

Apfelessig zum Verfeinern von Chutneys

Auch würzige Chutneys lassen sich mit Apfelessig zubereiten – zum Beispiel in Kombination mit Rhabarber. Frucht-Chutneys werden ähnlich wie Marmelade gekocht, aber stärker gewürzt – außerdem sorgt Essig in der Regel für die gewünschte süß-saure Komponente. Sie passen wunderbar zu gegrilltem Fleisch oder auch auf Burger und Sandwiches.

Fruchtige Himbeer-Vinaigrette

Fruchtige Vinaigrette mit Apfelessig

Eine Vinaigrette passt gut zu Blattsalaten, denn sie verteilt sich besonders leicht und fein und zerdrückt selbst zarte Blätter nicht. Sie ist außerdem durchscheinend, so dass die Blätter weiter schön sichtbar bleiben – das ist besonders bei farblich gemischten Salatblättern ideal. Der Name Vinaigrette leitet sich vom französischen Wort für Essig ab: Vinaigre. Er ist einer der Hauptbestandteile der Vinaigrette. Mit Apfelessig kannst du eine leichte, frische Vinaigrette zubereiten, die gut zu Feldsalat oder anderen Blattsalaten passt.

Mehr Wissenswerte zum Thema Vinaigrette haben wir dir in unserem Artikel über Salatdressing zusammengefasst.

Rezept für eine fruchtige Himbeer-Vinaigrette

Zutaten:

Zubereitung:

Schäle die Schalotte, würfele sie fein und gib sie in eine Schüssel. Anschließend gibst du den gepressten Knoblauch, den Senf und das Himbeergelee dazu. Verrühre alles gut mit dem Essig. Dann gib das Öl hinzu und verrühre alles mit einem kleinen Schneebesen. Die Vinaigrette verändert dabei ihre Farbe und Konsistenz. Rühre bis eine gleichmäßig dickflüssige Sauce entstanden ist. Gib die Sauce abschließend über deinen Salat.

Tipp: Ein Salat schmeckt viel besser, wenn er nicht zu kalt ist. Wenn du die Zutaten zum Frischhalten im Kühlschrank aufbewahrst, entnimm sie rechtzeitig, damit sie Zimmertemperatur annehmen können. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Dressing.

 

Alles über Vinaigrette

Eine Vinaigrette passt gut zu Blattsalaten, denn sie verteilt sich besonders leicht und fein und zerdrückt selbst zarte Blätter nicht. Sie ist außerdem durchscheinend, so dass die Blätter weiter schön sichtbar bleiben – das ist besonders bei farblich gemischten Salatblättern ideal.

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Alles über Vinaigrette

Eine Vinaigrette passt gut zu Blattsalaten, denn sie verteilt sich besonders leicht und fein und zerdrückt selbst zarte Blätter nicht. Sie ist außerdem durchscheinend, so dass die Blätter weiter schön sichtbar bleiben – das ist besonders bei farblich gemischten Salatblättern ideal.

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