Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen

  • 1 Std.
  • Mittel
  • 2 Personen
1.

Der Anfang

Schäle die Zwiebel, die Möhren und den Sellerie und schneide alles in kleine Würfel.

Zutaten: 2 Möhren, 1 Zwiebel, 80 - 100 g Knollensellerie

2.

Die Linsen

In einem großen Topf werden die Gemüsewürfel und der geräucherte Bauchspeck in Rapsöl angebraten, sodass herrliche Röstaromen entstehen. Gib danach die Linsen dazu und lösche mit Gemüsebrühe ab. Füge einen ordentlichen Schuss Altmeister Essig und Lorbeerblätter dazu und lasse es für circa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.

Tipp: Um eine kompaktere Konsistenz zu bekommen, bindest du die Linsen mit etwas Stärke ab. Wenn du die nicht im Haus hast, funktioniert das auch mit einer klassischen Mehlschwitze.

 

Zutaten: Geschnittene Gemüsewürfel aus Schritt 1, 400 g Linsen, 500 ml Gemüsebrühe, 10 EL Hengstenberg Altmeister Essig, 3 Lorbeerblätter

3.

Die Spätzle

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Dann die Eier, etwas Salz und das gesiebte Mehl in einer Schüssel vermengen und den Teig kneten, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind und der Teig „Blasen wirft.“ Ist der Teig zähflüssig, hat er die perfekte Konsistenz. Jetzt kommt der spannende Teil: das Schaben. Dafür musst du das Brett ins heiße Wasser tauchen und dann etwas von dem Spätzle Teig darauf geben. Nun das Brett leicht schräg über dem siedenden Wasser halten und mithilfe eines Schabers (eine Streichpalette für Torten eignet sich hervorragend dafür, die flache Seite eines Messer funktioniert aber auch) den Teig nach unten hin dünn ausstreichen. Schabe nun mit einer Bewegung von oben nach unten Teigröllchen ab und lasse diese ins Wasser gleiten. Diesen Vorgang musst du nun einige Male wiederholen. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und du kannst sie mit einer Schöpfkelle aus dem heißen Wasser nehmen.

Tipp: Wenn du die Spätzle nicht sofort servieren möchtest, kannst du die Spätzle nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken. So verhinderst du, dass sie weiter garen und zusammenkleben. Vor dem Servieren dann einfach etwas Butter und einen Schuss Gemüsebrühe in einer Pfanne erhitzen und die Spätzle darin schwenken.

Zutaten: 4 Eier, 400 g Mehl (Type 550), 130 ml Mineralwasser, 1 TL Salz

4.

Die Saitenwürtchen

Gare die Würstchen für circa 7 Minuten in siedendem Wasser, bis sie prall und knackig sind. Achtung: Das Wasser darf nicht kochen, sonst platzen die Würstchen auf.

Tipp: Um dem Würstchen noch mehr Würze zu verleihen, kannst du ein Lorbeerblatt mit in das Wasser geben.

 

Zutaten: 4 Saitenwürstchen (Brühwürste oder Wiener Würste)

5.

Der letzte Schliff

Entferne vor dem Servieren die Schwarte vom Bauchspeck. Verteile dann die Spätzle auf den Tellern und gib jeweils eine große Portion Linsen darüber. Dazu jeweils ein (oder gern auch zwei) Saitenwürstchen und ein Stück Bauchspeck. Und zu guter Letzt, für die Frische und feine Würze: ein Schuss Altmeister Essig drüber.

Zutaten: 250 g Bauchspeck (geräuchert), Spätzle, Saitenwürstchen, ein Schuss Hengstenberg Altmeister Essig

Zutaten:

  • 400 g Linsen (Teller- oder Berglinsen)
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 80 - 100 g Knollensellerie
  • 10 EL Hengstenberg Altmeister Essig
  • 250 g Bauchspeck (geräuchert)
  • 4 Saitenwürstchen (damit sind Brühwürste gemeint. In anderen Regionen nennt man diese auch Wiener Würstchen)
  • 500 ml Gemüsebrühe (alternativ kannst du auch Rinderkraftbrühe verwenden)
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 EL Rapsöl
  • Schwarzer Pfeffer
  • 4 Eier
  • 400 g Mehl (Type 550)
  • 130 ml Mineralwasser
  • 1 TL Salz

Ein Klassiker aus Omas Küche

Eine Spezialität aus dem Süden Deutschlands – Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen. Ein Gericht, dass dich wirklich an Heimat erinnert und daran, wie deine Eltern oder Großeltern schon in der Küche standen und Spätzle schabten. Jetzt bist du aber dran – zeige deinen Freunden und deiner Familie, dass auch du echte schwäbische Linsen mit Spätzle kochen kannst und sogar die beste Geheimzutat für richtig gute Linsen kennst – unseren Altmeister. Der verleiht den Linsen mit seiner feinen Säure nämlich den nötigen Schwung. Wir sind uns ziemlich sicher, dass das auch schon deine Großmutter wusste.

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