Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

  • 40 Minuten
  • Leicht
  • 4 Personen
1.

Der Anfang

Heize den Backofen auf 80 °C vor. Tupfe das Kasseler mit Küchenkrepp trocken. Schneide den Schnittlauch in kleine Röllchen.

Zutaten: 500 g Kasseler, Schnittlauch

2.

Kasseler und Sauerkraut im Ofen garen

Gib das Sauerkraut mit dem Kalbsfond und dem Kasseler in einen Topf und erhitze es, bis das Sauerkraut köchelt. Decke den Topf mit einem Deckel ab und schiebe ihn in den vorgeheizten Ofen. Lasse das Sauerkraut bei 80 °C für 25–30 Minuten garen. 

Zutaten: 1 Dose Mildessa Mildes Weinsauerkraut (580 ml), 500 g Kasseler, 250 ml Kalbsfond

3.

Die Kartoffeln kochen

Während das Sauerkraut im Ofen gart, schälst du die Kartoffeln, schneidest sie in Stücke und kochst sie in gesalzenem Wasser. Sind die Kartoffeln gar, gießt du sie ab und stellst sie zur Seite.

Zutaten: 1 kg Kartoffeln, Salz, Wasser

4.

Das Kartoffelpüree zubereiten

Erwärme in einem kleinen Topf Milch und Butter. Füge die gegarten Kartoffeln hinzu und püriere sie, indem du sie zunächst kräftig stampfst und dann gut durchrührst. Bloß nicht den Pürierstab benutzen! Würze nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Zutaten: 100 ml Milch, 25 g Butter, Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

5.

Der letzte Schliff

Schneide das Kasselerfleisch in fingerdicke Scheiben. Zum Servieren richtest du Kartoffelpüree, Sauerkraut und Kasseler mit etwas Senf auf dem Teller an. Streue den Schnittlauch über das Kartoffelpüree.

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Zutaten:

  • 500 g Kasseler im Stück
  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 Dose Mildessa Mildes Weinsauerkraut (580 ml)
  • 250 ml Kalbsfond
  • 100 ml Milch
  • 25 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Schnittlauch
  • Etwas mittelscharfer Senf

Sauerkraut mit Kasseler: „Dit is einfach jut!“ wie der Berliner sagen würde. Und mit dem selbstgemachten Püree wird der Klassiker der Berliner Küche sogar noch besser.

Im Jahr 1902 feierte der Zeichner und Dichter Wilhelm Busch seinen 70. Geburtstag. Ihm zu Ehren eröffnete der Gastwirt Felix Fournier im heutigen Berlin-Kreuzberg das Wirtshaus „Max und Moritz“, benannt nach den berühmtesten Figuren Buschs. Busch gab sein Einverständnis unter der Bedingung, dass einmal wöchentlich Erbsensuppe an Hilfsbedürftige verteilt wird. Seit der Eröffnung ist auch ein anderes Gericht auf der Speisekarte des „Max und Moritz“: Sauerkraut mit Kasseler – eine Ur-Berliner Spezialität, die wahlweise mit Kartoffeln oder Kartoffelpüree serviert wird.

Kasseler: eine Ur-berliner Spezialität? Müsste es nicht – dem Namen nach – eine hessische Spezialität sein? Nicht, wenn es nach dem Ursprungsmythos aus dem 19. Jahrhundert geht! Demnach hat ein findiger Fleischermeister aus Berlin, ein gewisser Herr Casseler, in der Nähe der Potsdamer Straße 15 frisches Schweinefleisch vor dem Räuchern in Salzlake gepökelt. Das Casseler war erfunden. Von Berlin aus erfreute sich das Gericht dann in ganz Deutschland größter Beliebtheit. Bis in die 1920er-Jahre hinein übrigens mit C, das belegen viele Anzeigen von Kaufhäusern und Metzgereien. Erst ab 1945 wurde aus  dem Casseler der Kasseler. Bei unserem Rezept für Kasseler mit Sauerkraut schreiben wir Kasseler mit K. So wie Kitchen Stories, mit denen wir das Rezept entwickelt haben.

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