Wild und fein: Hirschsteak mit Rotkohl und Haselnusskartoffeln

Ein Rezept für zarte Hirschsteaks – mit der Aromenvielfalt von Feld, Wald und Wiese
  • 1 Std. 20 Minuten
  • Mittel
  • 4 Personen

1.

Der Anfang

Heize den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor. Würze die Hirschsteaks mit Salz und Pfeffer. Für die Fächerkartoffeln wasche die Kartoffeln gründlich und schneide sie ein. Lege dafür die Kartoffeln, am besten zwischen zwei Kochlöffel, die dann ober- und unterhalb der Kartoffel auf dem Schneidebrett liegen. Schneide circa alle 5 Millimeter in die Kartoffel – oder sogar in kleineren Abständen, wenn du schon ein Fächerkartoffel-Profi bist. Die Kochlöffel sind wie eine kleine Barriere und helfen dir dabei, die Kartoffel nicht komplett durchzuschneiden. Portioniere anschließend die Hirschsteaks. Schäle die Knoblauchzehe und schneide sie klein.

Zutaten: 4 Hirschsteaks á 100 g, Salz, Pfeffer, 1 kg Kartoffeln, 1 Knoblauchzehe

2.

Knusprige Fächerkartoffeln mit Haselnüssen

Mahle grob Salz und Thymian in einem Mörser und gib 4 EL Olivenöl hinzu. Mit diesem aromatisierten Salz-Kräuter-Öl-Gemisch reibst du die Kartoffeln ringsherum ein, versuche vorsichtig auch die Einschnitte mit dem Öl zu benetzen, und backe sie bei 180 °C für 45 Minuten im Ofen. Währenddessen die Weißbrotscheibe in Würfel schneiden und mit den Haselnüssen und ein bisschen Thymian in einer feuerfesten Form für 10 Minuten in den Ofen geben. Sobald das Weißbrot und die Haselnüsse knusprig sind, mixe sie in einem Mixer zu Bröseln. Dann die vorgegarten Kartoffeln mit dem Brot-Haselnuss-Mehl bestreuen und für weitere 10 Minuten im Ofen backen. Gerne kannst du zwischendurch mit einem Löffel immer mal etwas vom Öl in der Form über die Kartoffeln gießen.

Zutaten: Salz, 1/2 Bund Thymian, 4 EL Olivenöl, Kartoffelfächer, 20 g Weißbrot, 20 g Haselnüsse ohne Schale

3.

Der Genießer Rotkohl mit Portwein & Preiselbeeren

Stelle einen Topf auf und erwärme den Rotkohl darin langsam bei mittlerer Stufe. Nach und nach sollte sich jetzt das Aroma des Kohls, des Portweins und der Preiselbeeren entfalten und durch deine Küche strömen.

Zutaten: 2 Beutel Mildessa Genießer Rotkohl mit Portwein & Preiselbeeren

4.

Die Hirschsteaks und die Sauce

Erhitze Öl in einer ofenfesten Pfanne und brate die Hirschsteaks von beiden Seiten scharf an. Gib dann ein Stück Butter und ein paar Zweige Thymian dazu. Nimm die Pfanne vom Herd und gare die Steaks im Ofen bei 180 °C für 3 - 4 Minuten weiter. Danach herausnehmen, auf einen vorgewärmten Teller legen, mit Alufolie abdecken und für einige Minuten ruhen lassen. Die benutzte Pfanne wieder auf den Herd stellen, dann den klein geschnittenen Knoblauch, den Rosmarin und das Lorbeerblatt kurz andünsten und mit Rotwein ablöschen. Jetzt lösen sich die wunderbaren Röstaromen am Pfannenboden. Die Flüssigkeit auf etwa ein Drittel reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Preiselbeeren abschmecken, eventuell mit Stärke binden. Dazu die Stärke in kaltem Wasser auflösen und in die köchelnde Sauce rühren. 

Zutaten: Öl, 4 Hirschsteaks à 100 g, etwas Butter, übrigen Thymian, 1 kleingehackte Knoblauchzehe, ein paar Zweige Rosmarin, 1 Lorbeerblatt, 150 ml Rotwein, Salz, Pfeffer, 1 EL Preiselbeeren, 1/2 TL Speisestärke

5.

Der letzte Schliff

Hirschsteak, Sauce, Rotkohl und Kartoffeln gleichmäßig auf die Teller verteilen und servieren.

Zutaten: Hirschsteak, Kartoffeln, Rotkohl, Sauce

  • Teilen:

Zutaten:

4 Hirschsteaks à 100 g
½ Bund Thymian
ein paar Zweige Rosmarin
1 EL Preiselbeeren
1 Lorbeerblatt
250 ml Rotwein
1 Knoblauchzehe
1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend
20 g Haselnüsse ohne Schale
20 g Weißbrot (eine Scheibe Toastbrot)
4 EL Olivenöl
½ TL Speisestärke
2 Beutel Hengstenberg Genießer Rotkohl mit Portwein & Preiselbeeren (400 g)
Salz, Pfeffer
4 EL Rapsöl

Hirschsteak: Ein Festessen aus Feld, Wald und Wiese

Wildfleisch: dunkelrote Farbe, kräftig und aromatisch im Geschmack. Bei jedem Bissen kannst du förmlich den Wald, die dort wachsenden Früchte und Nüsse schmecken. Wirklich! Und mit Beilagen, die ebenso direkt von Feld, Wiese und Wald kommen, entsteht eine herrliche Komposition. Da kannst du einfach nicht widerstehen. Musst du ja auch nicht, sondern lieber viel mehr genießen. Wild ist natürlich nicht das günstigste Fleisch. Aber es zählt auf jeden Fall zu den besten. Deshalb ist dieses Rezept für Hirschsteaks bestimmt kein Essen für jeden Tag – aber für ganz besondere Feste kannst du mit diesem Heimatküchen-Rezept bestimmt alle (und ihre Gaumen) zum Staunen bringen! 

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