Sauerbraten mit Kartoffelknoedel und Rotkohl

Klassischer Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl

Der Sauerbraten ist vielleicht eines der bekanntesten deutschen Traditionsgerichte. Es ist ein Rinderbraten, der durch stundenlanges Beizen ganz besonders zart wird. Und das Geheimnis liegt in der Beize, bestehend aus Rotwein, Kräutern, Gewürzen und natürlich Essig. Und für den Klassiker Sauerbraten nehmen wir auch einen klassischen Essig: Altmeister Essig. Den nutzen seit 70 Jahren viele Menschen für Ihren Sauerbraten. Er zersetzt Fleischfasern, Bindegewebe und Sehnen und macht das Fleisch zart. Je länger Sie den Braten einlegen, desto intensiver wird er im Geschmack. Im Kühlschrank gelagert können Sie ihn sogar über mehrere Wochen marinieren lassen. Dabei durchzieht die Beize das Bratenstück mit allen Aromen und färbt es leicht violett.

KLASSIKER

Klassischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl

Zutaten für 4 Personen

Für den Sauerbraten

  • 1 kg Rinderhüfte
  • 1 Möhre
  • 3 Zwiebeln
  • ½ Stange Lauch
  • ½ Knolle Sellerie
  • 400 ml Hengstenberg Altmeister Essig
  • 5 Lorbeerblätter
  • 5 EL Rapsöl (zum Braten)
  • 10 Pimentkörner
  • 10 Wacholderbeeren
  • 3 Nelken
  • 15 schwarze Pfefferkörner
  • 1 l trockener Rotwein
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Salz
  • ein paar Zweige Thymian
  • ein paar Zweige Rosmarin
  • 2 EL Tomatenmark

Für die Klöße

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl (Type 405)
  • 3 Eigelb
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 1 ½ TL Salz

Beilage

Zubereitungszeit: 180 Minuten (Rinderbraten 1-2 Tage einlegen)

 
Sauerbraten mit Kartoffelknoedel und Rotkohl
KLASSIKER

Klassischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl

Zutaten für 4 Personen

Für den Sauerbraten

  • 1 kg Rinderhüfte
  • 1 Möhre
  • 3 Zwiebeln
  • ½ Stange Lauch
  • ½ Knolle Sellerie
  • 400 ml Hengstenberg Altmeister Essig
  • 5 Lorbeerblätter
  • 5 EL Rapsöl (zum Braten)
  • 10 Pimentkörner
  • 10 Wacholderbeeren
  • 3 Nelken
  • 15 schwarze Pfefferkörner
  • 1 l trockener Rotwein
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Salz
  • ein paar Zweige Thymian
  • ein paar Zweige Rosmarin
  • 2 EL Tomatenmark

Für die Klöße

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl (Type 405)
  • 3 Eigelb
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 1 ½ TL Salz

Beilage

Zubereitungszeit: 180 Minuten (Rinderbraten 1-2 Tage einlegen)

 

Klassischer Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl

Der Sauerbraten ist vielleicht eines der bekanntesten deutschen Traditionsgerichte. Es ist ein Rinderbraten, der durch stundenlanges Beizen ganz besonders zart wird. Und das Geheimnis liegt in der Beize, bestehend aus Rotwein, Kräutern, Gewürzen und natürlich Essig. Und für den Klassiker Sauerbraten nehmen wir auch einen klassischen Essig: Altmeister Essig. Den nutzen seit 70 Jahren viele Menschen für Ihren Sauerbraten. Er zersetzt Fleischfasern, Bindegewebe und Sehnen und macht das Fleisch zart. Je länger Sie den Braten einlegen, desto intensiver wird er im Geschmack. Im Kühlschrank gelagert können Sie ihn sogar über mehrere Wochen marinieren lassen. Dabei durchzieht die Beize das Bratenstück mit allen Aromen und färbt es leicht violett.

Schritt 1: Der Anfang

Waschen Sie das Gemüse und schneiden Sie die Hälfte der Zwiebeln, der Möhren, des Lauchs und des Sellerie in Würfel.

Schritt 2: Die Beize

Pimentkörner, Wacholderbeeren, Nelken, schwarze Pfefferkörner und Lorbeerblätter in einem Topf etwas anrösten. Rotwein, Altmeister Essig, Salz, Zucker und die Hälfte der geschnittenen Zwiebeln und Möhren hinzugeben und einmal aufkochen lassen.

Legen Sie den Braten in eine hohe Backform oder einen Bräter und gießen Sie die Marinade darüber. Decken Sie das Rindfleisch ab und stellen Sie es für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.

Schritt 3: Der Braten und die Sauce

Nehmen Sie den Rinderbraten aus der Beize, tupfen Sie ihn trocken und braten Sie ihn von allen Seiten an. So entstehen Röstaromen, die sehr wichtig für den späteren Geschmack sind. Achtung: Schütten Sie die Beize nicht weg – denn daraus machen Sie später die dunkle Sauce! Schneiden Sie nun die andere Hälfte des Gemüses. Braten die Zwiebeln und Möhren an und geben Sie Tomatenmark dazu. Passieren Sie die Beize durch ein Sieb und löschen Sie damit das Gemüse ab. Die einmal aufgekochte Sauce geben Sie wieder zum Braten und schieben ihn in den Ofen – abgedeckt für circa 3 Stunden bei 150 °C Unter- und Oberhitze schmoren lassen.

Schritt 4: Die Kartoffelklöße

Die Kartoffeln mit Schale für circa 25 Minuten in Salzwasser kochen und anschließend ausdampfen lassen. Pellen Sie die Kartoffeln und geben Sie sie in eine Schüssel oder einen Topf mit flachem Boden (wegen des Stampfens). Fügen Sie Eigelb, weiche Butter, etwas Mehl, Salz und Muskatnuss hinzu – jetzt wird gestampft. Bringen Sie einen weiteren Topf mit Salzwasser zum Kochen und formen Sie währenddessen Kugeln aus der festen Kartoffelmasse. Die Klöße anschließend in siedendem Wasser garen, bis sie oben schwimmen. Mithilfe einer Schöpfkelle können Sie die Klöße entnehmen.

Schritt 5: Der Rotkohl

Geben Sie den Rotkohl in einen Topf und erwärmen ihn für circa 5-10 Minuten.

Schritt 6: Der letzte Schliff

Den Sauerbraten aus der Sauce nehmen und in dünne Scheiben schneiden. Passieren Sie die Sauce und pressen Sie mit einem Löffel das weiche Gemüse durch das Sieb (das sorgt für eine bessere Bindung). Geben Sie Thymian und Rosmarin in die Sauce und kochen Sie sie einmal auf (anschließend wieder entnehmen). „Montieren“ Sie final noch kalte Butter unter die Sauce. Montieren? Keine Angst, Sie müssen nicht schrauben. Beim Montieren es geht darum, Saucen mit kalten Butterflocken aufzuschlagen. Durch den Unterschied von warm und kalt und das Fett entsteht dann eine cremige Bindung.

Servieren Sie den aufgeschnittenen Sauerbraten mit glänzender Sauce, dampfend heißen Kartoffelklößen und warmem Rotkohl.

Guten Appetit!

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