Linsen mit Spätzle

Rezept für Linsen mit Spätzle – ein Klassiker der schwäbischen Küche

Linsen mit Spätzle waren früher ein „Arme-Leute-Essen“ – denn das Eiweiß, die Kohlenhydrate und Ballaststoffe machen das Gericht zu einer vollwertigen fleischlosen Mahlzeit. Doch das änderte sich schnell und der „Kaviar des kleinen Mannes“, kombiniert mit Spätzle, wurde zum beliebten Alltagsgericht für alle.

Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er-Jahren gab es auch mal ein Würstchen dazu, aber natürlich kein gewöhnliches: das Saitenwürstchen. Die Saitenwürstchen (schwäbisch: Saidewirschtle oder Soida) sind eng verwandt mit den Wiener Würstchen: lange, im Saitling (Naturdarm) geräucherte und gebrühte Würste. In einigen Regionen Deutschlands wird zudem geräucherter, heißer Bauchspeck gereicht – und das gibt dem Gericht geschmacklich noch mehr Wumms.

Aber echt schwäbische Linsen mit Spätzle sind nur echt mit einem ordentlichen Schuss Essig. Bei diesem Rezept haben wir uns für den Altmeister Essig entschieden. Sein weinwürziger Geschmack und die feine Säure verleihen dieser Speise den nötigen Schwung. Das wusste Großmutter[Link zu Geschichten mit dem Altmeister] schon.

KLASSIKER

Schwäbische Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen

Zutaten für 2 Personen

  • 400 g Linsen (Teller- oder Berglinsen)
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 80-100 g  Knollensellerie
  • 10 EL Hengstenberg Altmeister Essig
  • 250 g Bauchspeck (geräuchert)
  • 4 Saitenwürstchen (damit sind Brühwürste gemeint. In anderen Regionen nennt man diese auch Wiener Würstchen)
  • 500 ml Gemüsebrühe (alternativ können Sie auch Rinderkraftbrühe verwenden)
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 EL Rapsöl
  • schwarzer Pfeffer

Für den Spätzleteig

  • 4 Eier
  • 400 g Mehl (Type 550)
  • 130 ml Mineralwasser
  • 1 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

 
Linsen mit Spätzle
KLASSIKER

Schwäbische Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen

Zutaten für 2 Personen

  • 400 g Linsen (Teller- oder Berglinsen)
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 80-100 g  Knollensellerie
  • 10 EL Hengstenberg Altmeister Essig
  • 250 g Bauchspeck (geräuchert)
  • 4 Saitenwürstchen (damit sind Brühwürste gemeint. In anderen Regionen nennt man diese auch Wiener Würstchen)
  • 500 ml Gemüsebrühe (alternativ können Sie auch Rinderkraftbrühe verwenden)
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 EL Rapsöl
  • schwarzer Pfeffer

Für den Spätzleteig

  • 4 Eier
  • 400 g Mehl (Type 550)
  • 130 ml Mineralwasser
  • 1 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

 

Rezept für Linsen mit Spätzle – ein Klassiker der schwäbischen Küche

Linsen mit Spätzle waren früher ein „Arme-Leute-Essen“ – denn das Eiweiß, die Kohlenhydrate und Ballaststoffe machen das Gericht zu einer vollwertigen fleischlosen Mahlzeit. Doch das änderte sich schnell und der „Kaviar des kleinen Mannes“, kombiniert mit Spätzle, wurde zum beliebten Alltagsgericht für alle.

Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er-Jahren gab es auch mal ein Würstchen dazu, aber natürlich kein gewöhnliches: das Saitenwürstchen. Die Saitenwürstchen (schwäbisch: Saidewirschtle oder Soida) sind eng verwandt mit den Wiener Würstchen: lange, im Saitling (Naturdarm) geräucherte und gebrühte Würste. In einigen Regionen Deutschlands wird zudem geräucherter, heißer Bauchspeck gereicht – und das gibt dem Gericht geschmacklich noch mehr Wumms.

Aber echt schwäbische Linsen mit Spätzle sind nur echt mit einem ordentlichen Schuss Essig. Bei diesem Rezept haben wir uns für den Altmeister Essig entschieden. Sein weinwürziger Geschmack und die feine Säure verleihen dieser Speise den nötigen Schwung. Das wusste Großmutter[Link zu Geschichten mit dem Altmeister] schon.

Schritt 1: Der Anfang

Schälen Sie die Zwiebel, die Möhren und den Sellerie und schneiden Sie alles anschließend in kleine Würfel.

Schritt 2: Die Linsen

In einem großen Topf werden die Gemüsewürfel und der geräucherte Bauchspeck in Rapsöl angebraten, sodass herrliche Röstaromen entstehen. Danach geben Sie die Linsen dazu und löschen mit Gemüsebrühe ab. Fügen Sie einen ordentlichen Schuss Altmeister Essig und Lorbeerblätter dazu und lassen Sie es für circa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.

Tipp: Um eine kompaktere Konsistenz zu bekommen, binden Sie die Linsen mit etwas Stärke ab. Wenn Sie die nicht im Haus haben, funktioniert das auch mit einer klassischen Mehlschwitze.

Schritt 3: Die Spätzle

Bringen Sie einen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Eier, etwas Salz, Mineralwasser und gesiebtes Mehl in einer Schüssel vermengen. Schlagen Sie den Teig bis keine Klumpen mehr vorhanden sind und er „Blasen wirft“. Ist der Teig zähflüssig, hat er die perfekte Konsistenz. Jetzt kommt der spannende Teil: das Schaben. Tauchen Sie dafür das Brett ins heiße Wasser und geben Sie etwas Teig darauf. Das Brett leicht schräg über dem siedenden Wasser halten und mithilfe eines Schabers (eine Streichpalette für Torten eignet sich hervorragend dafür, die flache Seite eines Messer funktionert aber auch) den Teig nach unten hin dünn ausstreichen. Schaben Sie nun mit einer Bewegung von oben nach unten Teigröllchen ab und lassen Sie sie ins Wasser gleiten. Diesen Vorgang müssen Sie nun einige Male wiederholen. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und Sie können sie mit einer Schöpfkelle entnehmen.

Tipp: Wenn Sie die Spätzle nicht sofort servieren möchten, schrecken Sie sie nach dem Kochen mit kaltem Wasser ab. So verhindern Sie, dass sie weiter garen und zusammenkleben. Vor dem Servieren dann einfach etwas Butter und einen Schuss Gemüsebrühe in einer Pfanne erhitzen und die Spätzle darin schwenken.

Schritt 4: Die Saitenwürstchen

Garen Sie die Würstchen für circa 7 Minuten in siedendem Wasser, bis sie prall und knackig sind. Achtung: Das Wasser darf nicht kochen, sonst platzen die Würstchen auf.

Tipp: Um dem Würstchen noch mehr Würze zu verleihen, geben Sie ein Lorbeerblatt mit in das Wasser.

Schritt 5: Der letzte Schliff

Entfernen Sie vor dem Servieren die Schwarte vom Bauchspeck. Verteilen Sie dann die Spätzle auf den Tellern und geben Sie jeweils eine große Portion Linsen darüber. Dazu jeweils ein (oder gern auch zwei) Saitenwürstchen und ein Stück Bauchspeck. Und zu guter Letzt, für die Frische und feine Würze: ein Schuss Altmeister Essig drüber.

Altmeister - Essig-Klassiker von Hengstenberg
Essig
 

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

$oCMS_errMsg
null

Durch das Abonnieren unseres Newsletters stimmen Sie zu, dass wir ihre personenbezogenen Daten für den Versand von Rezeptinspirationen und Neuigkeiten gemäß unserer Datenschutzerklärung verarbeiten dürfen. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

 

Weitere Beiträge aus dem Magazin

Auf dieser Website werden Cookies für verschiedene Zwecke eingesetzt, zum Beispiel, um die Website fortlaufend verbessern zu können. Weitere Informationen dazu und zu Ihren Rechten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Klicken Sie auf „Akzeptieren und mit Standardeinstellungen fortfahren“, um neben den notwendigen Cookies, die Analyse-Cookies zu akzeptieren oder klicken Sie auf „Cookies einstellen“, für eine detailliertere Beschreibung und Anpassung der Cookie-Auswahl. Ihre Auswahl können Sie jederzeit hier widerrufen.
Akzeptieren und mit "Standardeinstellungen" fortfahren
Einstellung zu Cookies anzeigen