Gänsekeule mit glasierten Äpfeln, Maronen, Rotkohl und Kartoffeln

Sie sind auf der Suche nach einem Rezept für ein famoses festliches Geflügelgericht? Das gibt es hier. Mit allem Drum und Dran.

Wissen Sie, was die kleine Hexe aus Otfried Preußlers gleichnamigem Kinderbuchklassiker sagt, als sie das erste Mal im Ofen geröstete Maronen probiert? „Hhmmm, die sind gut.“ Recht hat die kleine Hexe, Maronen sind wirklich gut – im Winter bei Eiseskälte als Snack an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt genossen oder als karamellisierte Beilage zu einem festlichen Essen wie in diesem Rezept.

Dieses Rezept bietet viele Gründe „Mhhhh“ zu sagen – auch wegen der knusprigen Gänsekeule, der Petersilienkartoffeln, wegen des Rotkohls oder der glasierten Äpfel.

Tipp: Maronen, die auch Esskastanien genannt werden, halten sich frisch nicht lange und werden daher nur kurze Zeit auf dem Markt und in den Supermärkten angeboten (meist spätestens ab Mitte Oktober). Achten Sie darauf, dass die Schale glänzend und unversehrt ist. Unbedingt auf eine trockene, kühle Lagerung achten. Wenn Sie keine frischen Maronen finden, können Sie auch auf vakuumverpackte zurückgreifen, die es in der Gemüseabteilung gibt. Achtung, meist sind diese Maronen schon geschält und vorgekocht.

KLASSIKER

Famos festlich: Gänsekeule mit glasierten Äpfeln, Maronen, Rotkohl und Kartoffeln

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Gänsekeulen à 350 g
  • 200 g Röstgemüse (Karotten, Zwiebel, Lauch, Sellerie)
  • 300 ml Gänsefond
  • 1 Glas Mildessa Rotkohl (680 g)
  • 600 g kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 400 g Maronen (in der Schale)
  • 200 g rotschalige Äpfel
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Paprika, edelsüß
  • 2 Blätter Beifuß
  • 30 g Butter
  • 15 g Zucker
  • 1/4 TL Speisestärke, 2 EL Pflanzenöl, Salz und Pfeffer
  1. #Rotkohl

  2. #Festessen

  3. #Fleisch

Gänsekeule mit glasierten Äpfeln, Maronen, Rotkohl und Kartoffeln

Sie sind auf der Suche nach einem Rezept für ein famoses festliches Geflügelgericht? Das gibt es hier. Mit allem Drum und Dran.

Wissen Sie, was die kleine Hexe aus Otfried Preußlers gleichnamigem Kinderbuchklassiker sagt, als sie das erste Mal im Ofen geröstete Maronen probiert? „Hhmmm, die sind gut.“ Recht hat die kleine Hexe, Maronen sind wirklich gut – im Winter bei Eiseskälte als Snack an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt genossen oder als karamellisierte Beilage zu einem festlichen Essen wie in diesem Rezept.

Dieses Rezept bietet viele Gründe „Mhhhh“ zu sagen – auch wegen der knusprigen Gänsekeule, der Petersilienkartoffeln, wegen des Rotkohls oder der glasierten Äpfel.

Tipp: Maronen, die auch Esskastanien genannt werden, halten sich frisch nicht lange und werden daher nur kurze Zeit auf dem Markt und in den Supermärkten angeboten (meist spätestens ab Mitte Oktober). Achten Sie darauf, dass die Schale glänzend und unversehrt ist. Unbedingt auf eine trockene, kühle Lagerung achten. Wenn Sie keine frischen Maronen finden, können Sie auch auf vakuumverpackte zurückgreifen, die es in der Gemüseabteilung gibt. Achtung, meist sind diese Maronen schon geschält und vorgekocht.

Schritt 1: Der Anfang

Heizen Sie Ihren Backofen auf 200 °C vor. Würzen Sie die Gänsekeulen mit Salz, Pfeffer und Paprika. Zerkleinern Sie das Röstgemüse und ritzen Sie die Maronen kreuzweise ein. Schälen Sie die Kartoffeln.

Schritt 2: Die Gänsekeulen braten

Erhitzen Sie das Öl in einem Bräter und braten Sie die Keulen darin rundherum an. Geben Sie Beifuß und das Röstgemüse dazu und braten beides kurz mit. Dann stellen Sie den Bräter für 40–45 Minuten in den Ofen. Währenddessen ab und zu mit Fond übergießen. Legen Sie nach circa 15 Minuten die Kartoffeln dazu und würzen Sie mit Salz und Pfeffer.

Schritt 3: Die Maronen zubereiten

Legen Sie die Maronen auf ein Backblech. Die eingeritzte Seite sollte nach oben zeigen. Backen Sie die Maronen im vorgeheizten Ofen für circa 10 Minuten mit. Noch heiß schälen, dabei mit einem leicht feuchten Geschirrtuch festhalten. Entfernen Sie auch die pelzige Innenhaut.

Schritt 4: Äpfel und Maronen glasieren

Zerlassen Sie die Butter, um darin den Zucker zu karamellisieren. Geben Sie anschließend die Maronen unter Rühren dazu, damit sie leicht Farbe annehmen. Die Äpfel waschen und vierteln, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und zu den Maronen geben und ebenfalls leicht Farbe nehmen lassen, dann wieder herausheben. 100–150 ml Wasser zu den Maronen gießen. Bei reduzierter Hitze circa 35 Minuten köcheln. In den letzten 5 Minuten die Äpfel wieder zugeben. Salzen, ab und zu umdrehen, nach Bedarf noch Wasser zugießen und fertig garen.

Schritt 5: Die Sauce zubereiten

Nehmen Sie die Gänsekeulen und Kartoffeln aus dem Bräter und stellen sie warm. Passieren Sie die Sauce und lassen Sie sie etwas reduzieren. Dann mit in etwas kaltem Wasser angerührter Speisestärke und der Sahne binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 6: Den Rotkohl erwärmen

Füllen Sie den Rotkohl in einen Topf und erwärmen Sie ihn für 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze. Ab und zu das Umrühren nicht vergessen.

Schritt 7: Der letzte Schliff

Jetzt wird angerichtet: Platzieren Sie etwas Rotkohl in die Mitte des Tellers. Daneben legen Sie Gänsekeule, Maronen, Äpfel und Kartoffeln. Garnieren Sie die Kartoffeln mit der Petersilie. Beträufeln Sie zum Schluss alles mit etwas Sauce.

Rotkohl im Glas - Rotkohl, Rotkraut und Blaukraut von Hengstenberg
Rotkohl