HINTER DEN KULISSEN

Für den besten Essig - Unser Reinheitsgebot

1876 gründet Richard Alfried Hengstenberg das nach ihm benannte Unternehmen mit einem Ziel: die besten Lebensmittel herzustellen. Um die Qualität der Hengstenberg-Essige als Standard zu definieren, formulierte er das Reinheitsgebot für Weinessige und gestaltete damit das deutsche Lebensmittelgesetz mit.

 
  1. #Essig

Die Geschichte des Reinheitsgebots

Das wohl bekannteste Reinheitsgebot ist das des Bieres. Bereits um 1516 wurde dieses Gebot erschaffen, um unerwünschte Zutaten wie beispielsweise Binsenkraut, Stechäpfel, Späne, Wurzeln oder Ruß im Bier zu verbieten. Solch‘ abenteuerlichen Bier-Gemische sorgten im Mittelalter bei den Gästen für Übelkeit, Vergiftungen und im schlimmsten Falle zum Tod. Ein verbindliches Qualitätsgebot war dringend notwendig.

So kam es, dass der bayerische Herzog Wilhelm IV. und seinen Bruder Herzog Ludwig X am 23. April 1516 im Schloss zu Ingolstadt das Reinheitsgebot für Bier verkündeten: Um die Qualität des Bieres zu steigern und das Mischen mit anderen, teilweise ungenießbaren Zutaten zu unterbinden, darf Bier nur noch aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden.

Reinheitsgebote als Qualitätsversprechen

Seit der Verkündung des Reinheitsgebotes für Bier stehen Reinheitsgebote für Qualitätsversprechen. Sie legen fest, welche Zutaten bestimmte Lebensmittel enthalten dürfen und verhindern damit von Konsumenten unerwünschte Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Durch das Verbot solcher Zusätze wird sichergestellt, dass die Produkte von gewisser Qualität zeugen und bei den verwendeten Inhaltsstoffen Transparenz herrscht.

Das Reinheitsgebot für Weinessige von Hengstenberg

Richard Alfried Hengstenberg
Gründer Richard Alfried Hengstenberg

Auch wir von Hengstenberg haben uns ein Ziel gesetzt: Essige von höchster Qualität herzustellen. Diesem Grundsatz hat sich bereits Richard Alfried Hengstenberg, Gründer unseres Unternehmens im Jahre 1876 angenommen. Damit Essige nicht verdünnt oder mit anderen minderwertigen Substanzen gestreckt werden und eine hohe Qualität gesichert werden kann, schuf er Hengstenbergs „Essiggebot“ und gestaltete damit das deutsche Lebensmittelgesetz mit. Anders  als das Reinheitsgebot des Bieres beschränkt das Essiggebot nicht die Zutaten. Richard Alfried Hengstenberg definierte einen Mindestanteil an Naturwein im Weinessig: hochwertige Weinessige müssen mindestens 20% Naturwein enthalten. Diesen hohen Qualitätsansprüchen sind wir bis heute verpflichtet.

 

Qualitätsversprechen – damals wie heute

Das Essig-Reinheitsgebot war der Anfang einer Philosophie, der wir bis heute treu sind: Qualität steht an erster Stelle.
Auf Basis des Reinheitsgebots von Richard Alfried Hengstenberg haben wir für uns über Jahrzehnte immer mehr Qualitätsstandards gesetzt, an die wir uns bis heute halten. So ist beispielsweise unsere Produktion mehrfach zertifiziert und entspricht strengen Vorgaben. Unsere erfahrenen Essigmeister werden durch moderne Technik zur Überwachung der Produktionsbedingungen unterstützt, durch strenge und regelmäßige Qualitätskontrollen stellen wir sicher, dass nur qualitativ hochwertige Essige unser Werk verlassen. All diese Punkte sorgen für den besonderen, ausgewogenen Geschmack unserer Essige. Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte der Essig-Herstellung.

 

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