HINTER DEN KULISSEN

Die Grundausstattung – das brauchen wir für erfolgreiches Wachsen

 
  1. #Gurken

 

Der erste Weg in unserem Gurken Gardening Projekt führt uns direkt in ein Gartencenter. Bewaffnet mit einer Einkaufsliste packen wir all das ein, was uns dabei hilft, aus den kleinen Samen, leckere Gurken zu züchten. 

Hier unsere Tipps und eine Empfehlung, wenn Sie Gurken auf eurem Balkon oder eurer Terrasse anpflanzen und heimisches Gemüse ernten wollen:

  • Blumenkasten aus Holz oder Blumentöpfe mit mindestens 20 Litern Fassungsvermögen
  • Hochbeet- und Gemüseerde
  • Anzuchthäuschen
  • Gurkensamen
  • Gießkanne
  • Kleine Schaufel
  • Gartenhandschuhe
  • Bio Dünger
  • Bewässerungssystem mit Tropfschlauch

Warum haben wir uns für ein Stelzenbeet entschieden?

Wir haben auf unserer Terrasse jede Menge Platz und haben uns daher für einen großen Holz-Blumenkasten auf Stelzen entschieden. Dieser ist aufgrund der Höhe besonders bequem zu bepflanzen und sieht darüber hinaus schön aus. Ein großer Topf geht aber auch. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass der Topf mindestens 20 Liter Fassungsvermögen hat, damit sich die Gurkenpflanzen wohlfühlen. Die Gurkenpflanze ist eine sehr empfindliche Pflanze. Daher ist bereits die Auswahl der Töpfe und die Erde entscheidend für den Erfolg. 

 

Wieviel Liter Erde werden benötigt?

Zugegeben: Wer nicht täglich das Volumen von Körpern berechnet oder dies nicht gerade mit den Kindern in der Schule üben muss, steht im Gartencenter vielleicht erstmal kurz auf dem Schlauch. Denn beim Kauf von Erde werden Sie feststellen, dass diese immer in Litern angegeben wird, das Hoch- oder Stelzenbeet allerdings oftmals kein Fassungsvermögen aufweist. Damit Ihnen das Umrechnen einfacher fällt, haben wir hier ein kleines Rechenbeispiel:

Angenommen Ihr Beet ist 120cm lang, 50cm breit und (ohne Füße) 34cm hoch. Rechnen Sie diese Angaben zunächst in Dezimeter (1 Dezimeter entspricht 10 Zentimetern) um. Ihr Beet hat dann folgende Maße in Dezimetern: 12 x 5 x 3,4. Multiplizieren Sie diese Werte miteinander, das Ergebnis ist das Volumen ihres geplanten Beets in Litern. Und wer das nicht im Kopf hinbekommt, kann natürlich auch mit dem Taschenrechner nachhelfen!

Unser Beispielbeet hätte übrigens 204 Liter.

Da die Erde allerdings in den Säcken im Gartencenter immer gepresst wurde, reicht auch etwas weniger als das ausgerechnete Volumen. Hier können Sie einfach großzügig abrunden.

 

Warum haben wir Hochbeet- und Gemüseerde gewählt?

Die Gurkenpflanze ist ein „Starkzehrer“. Sie braucht einen möglichst humosen Boden der nährstoffreich, locker und durchlässig ist. Gemüse- und Tomatenerde wird diesen Anforderungen gerecht. Damit macht man nichts falsch. Natürlich können Sie aber auch Erde selbst mischen oder alte Erde aufarbeiten.

Wir haben uns für Hochbeet- und Gemüseerde – jeweils in Öko-Qualität – entschieden. Diese Kombination war preisgünstig und perfekt für unser Stelzenbeet. Unsere Bio-Hochbeet-Erde beinhaltet bereits Bio-Dünger und füllt den Großteil des Stelzenbeets aus. Aufgefüllt haben wir dann mit torffreier Gemüseerde, die perfekten Bedingungen für das Wachsen der Gurken bietet.

 

Was schafft ein Bewässerungssystem?

Ein Bewässerungssystem ist nicht zwingend notwendig, erleichtert das Gießen allerdings sehr. Gerade im Hochsommer können Gurkenpflanzen schnell eingehen, wenn sie nicht regelmäßig und ausreichend gegossen werden.

Sollten Sie also einmal ein paar Tage wegfahren, sichert ein Bewässerungssystem die gute Versorgung der Gurkenpflanzen mit Wasser. Lesen Sie weiter, wie wir das mit der Bewässerung gelöst haben.