AUS GUTEM GRUND DAS BESTE MACHEN

 
 

Wer baut die Gurken für Hengstenberg an?

Marco Kemmler
Gerald Heinrich
Günter Hekler
Rolf Megerle
Fam. Gottfried Deuber
Fam. Claus Denninger
Armin Stapf
Marco Kemmler
Gerald Heinrich
Günter Hekler
Rolf Megerle
Fam. Gottfried Deuber
Fam. Claus Denninger
Armin Stapf
 
 

Wie kommt die Gurke vom Feld ins Glas?

  • Ab in die Erde! Im April werden die Saatkörner gesät. Es braucht rund 50 Tage, bis aus dem kleinen Korn eine Pflanze mit dem knackigen grünen Gemüse gewachsen ist. 

  • Saure-Gurken-Zeit: Von Juni bis September heißt es: Ernten was das Zeug hält. Die Gurke ist ein Saisonprodukt und kann nur in zehn Wochen im Jahr frisch geerntet und verarbeitet werden. 

  • Handgepflückt: Die Gurke ist ein anspruchsvolles Gemüse und erfordert besondere Sorgfalt bei der Ernte. Darum pflücken Erntehelfer jede Gurke von Hand – und das bäuchlings liegend auf einem sogenannten „Gurkenflieger“. 

  • „Gurkenflieger“! Der „Gurkenflieger“ hat seinen Namen zurecht. Die Maschine hat wie ein Flugzeug zwei Flügel. Auf diesen liegen die Erntehelfer bäuchlings und können so die Gurken am besten greifen. Übrigens: In einer warmen Sommernacht kann eine Gurke 2 bis 3 cm wachsen.

  • Express-Lieferung! Schnelligkeit und kurze Wege sind bei der Weiterverarbeitung der Gurkenernte essentiell. Nur dann behalten die Gurken ihre Knackigkeit im Glas und nehmen den Geschmack des Essigaufgusses intensiv an. Unsere Gurken haben eine besonders kurze Reise vom Feld in die Fabrik. Denn die Anbauflächen unserer Landwirte sind maximal 20 Kilometer vom Werk entfernt.

  • Handverlesen! Eine Vorsortierung der Gurken erfolgt maschinell. Die finale Auslese machen aber unsere Mitarbeiter. Mit wachsamem Auge und flinker Hand prüfen sie jede einzelne Gurke auf Größe und Qualität. 

  • Gurkenbad! Nun haben sich unsere Gurken erst einmal eine Abkühlung im Wasserbad verdient. Dabei durchlaufen die Gurken eine Art Waschstraße, bei der sie mit klarem Wasser vorgereinigt, eingeweicht und anschließend nochmal gründlich gewaschen werden.

  • Ab ins Glas! An der Produktionslinie werden die maschinell mit Spiegelgewürz versehenen Gläser mit Gurken befüllt. Sie rutschen dabei über ein Rüttelblech in die Gläser hinein. Eine Waage sortiert alle gefüllten Gläser aus, die zu schwer oder zu leicht sind. Diese werden dann von Mitarbeitern per Hand korrigiert. 

  • Qualitätskontrolle! Die Qualität unserer Rohware und Gurkenverarbeitung hat oberste Priorität. Und dafür tun wir viel: Während der Produktion werden halbstündlich Proben genommen, Laborwerte gecheckt, Gewichte geprüft, der Aufguss getestet, die Pasteurisation überwacht, Verschluss und Verpackung geprüft. So garantieren wir, dass immer nur beste Ware im Regal landet.. 

  • Aufguss! Für den typischen Geschmack bekommen die Gurken einen Essigaufguss verpasst. Danach sorgt ein kräftiger Dampfstoß beim Verschließen der Gläser dafür, dass im Zwischenraum von Deckel und Glasinhalt ein Vakuum entsteht.

  • Ganzjahresgenuss! Das Pasteurisieren der Gurkengläser sorgt dafür, dass sie lange haltbar bleiben. Das Gemüse wird im verschlossenen Behälter schonend auf unter 100° Celsius erhitzt. Dabei bewahren die Gurken nicht nur ihre Knackigkeit, sondern auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Konservierungsmitteln kommen übrigens nicht ins Glas. 

  • Zielgerade! Etikettierung, Verpackung und Einlagerung der Gurkengläser erfolgen vollautomatisiert. Nach frühestens zwei Wochen hat das grüne Gemüse den vollen Geschmack einer Hengstenberg-Gewürzgurke. 

 
 

Warum sind die Hengstenberg Gurken so lecker?

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Knackig, würzig, frisch. Das sind die typischen Begriffe, die einem in den Sinn kommen, wenn man auf eine original Hengstenberg Gurke beisst. Und das war übrigens schon vor 140 Jahren so.

 

Marie Hengstenberg: Als die Ehefrau des Unternehmensgründers Richard Alfried Hengstenberg, Marie Hengstenberg, Ende des 19. Jahrhunderts eine Hauswirtschaftslehre am Hof von Gotha begann, lernte sie dort unter anderem auch das Einlegen von Gurken.

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Geheime Familienrezeptur: Schnell optimierte und perfektionierte sie das neu Gelernte und so entstand eine geheime Familienrezeptur, die bis heute unsere Gurken so einzigartig macht.  

 

Aus gutem Grund verwenden wir schon immer knackfrisch verarbeitete Gurken. Denn frisch verarbeitete Gurken sind besonders knackig und nehmen den Geschmack des harmonischen Essigaufgusses besser an. 

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Gurken aus deutschem Anbau damals wie heute: Was damals ganz normal war, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Umso wichtiger ist es uns, dass wir auch Generationen später für unsere KNAX und STiCKSi ausschließlich Gurken aus deutschem Anbau verwenden. Denn nur dann ist es eine echte Hengstenberg Gurke.

 
 
 
 

Marco Kemmler

Landwirt seit: 2000
Meine Hobbies: Gitarre spielen, Motorrad fahren, joggen, jagen.

 

Spezialist für:
Einlegegurken, Kohl, Erdbeeren, Zucchini, Zuckermais, Getreide.

Anbau für Hengstenberg: 
Seit den 1980er Jahren beliefert meine Familie die Firma Hengstenberg.

Ich esse Gurken am liebsten zu … einem herzhaften Vesper.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich:
Kurze Wege zum Verbraucher gepaart mit den höchsten Standards in der Produktion und gewachsen unter optimalen Klima- und Bodenverhältnissen – besser geht es nicht!

Davon bin ich überzeugt:
Dass wir in unserer Region die besten Rohstoffe erzeugen, die die Firma Hengstenberg bekommen kann!

„Mein Motto: Offen sein für Neues, Bewährtes erhalten.“

 

Gerald Heinrich

Landwirt: In der 5. Generation
Meine Hobbies: Skifahren, Feuerwehr, Engagement in Berufsverbänden, Freundschaften pflegen.

 

Wie ich zur Landwirtschaft gekommen bin:
Schon als Kind begeisterte mich die Arbeit auf unserem Bauernhof. Ein anderer Beruf kam für mich nie in Frage.

Mich begeistert an der Landwirtschaft … die Vielseitigkeit des Berufes: Das Erleben von Wachsen und Gedeihen, Beobachtung und Pflege der Pflanzen, der Umgang mit Menschen, Natur und Technik.

Mein Gedanke zur Nachhaltigkeit:
Nur der regionale Anbau hat eine gute Öko-Bilanz. Wir bauen umweltfreundlich und nach strengen Richtlinien an und haben kurze Anfahrtswege. Nur so können wir frische, gesunde Lebensmittel garantieren. Unseren Arbeitskräften bezahlen wir faire Löhne. Dies verlangt aber auch faire Preise und das Verständnis der VerbraucherInnen.

„Wir bauen gesunde Lebensmittel umweltfreundlich an und sind nah am Verbraucher – und der aufgeklärte Endverbraucher schätzt dies auch.“

 

Günter Hekler

Landwirt seit: 1980, in der 4. Generation
Meine Hobbies: Motorrad, Musik, Gitarre, Politik.

 

Mich begeistert an der Landwirtschaft …
… die verschiedenen Arbeiten je nach Jahreszeit und die Produktion in der Natur.

Anbau für Hengstenberg seit?
Die Eltern seit den 1960er Jahren. Ich seit der Hofübernahme 1990.

Ich esse Gurken am liebsten zu …
... einem zünftigen Vesper.

Meine Lieblingsgurken von Hengstenberg?
Natürlich KNAX sowie die Honig- und Senfgurken.

Eine Gurke ist richtig gut, wenn sie ...
... im Unterland gewachsen ist und von Hengstenberg zu einer KNAX verarbeitet wird.

„Ohne Nachhaltigkeit gibt es keine Zukunft für die Landwirtschaft.“

 

Rolf Megerle

Landwirt: 1975
Mein Hobby: Ist die Landwirtschaft!

 

Spezialist für: Einlegegurken, Erdbeeren, Zuckerrüben, Weizen.

Wie ich zur Landwirtschaft gekommen bin: Über meine Eltern, ich habe ihren Hof übernommen.

Anbau für Hengstenberg: Seit 1987

Ich esse Gurken am liebsten zu …
... Rouladen und Vesper.

Eine Gurke ist richtig gut, wenn sie …
… von Hengstenberg ist.
 

„Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn alle sich entsprechend verhalten. Erzeuger, Produzenten, Handel und Verbraucher – wir haben es gemeinsam in der Hand, ob Nachhaltigkeit funktioniert.“

 

Fam. Gottfried Deuber

Landwirt seit: 1973 – wie schon der Vater, Großvater und Urgroßvater
Meine Hobbies: Reisen, Rad fahren, saunieren, Landwirtschaft in
anderen Ländern.

 

Gurkenanbau seit: 1979, von Anfang an gemeinsam mit Hengstenberg.

Spezialist für: Gurken, Wildblumensaatgutvermehrung und Kürbisanbau.

Ich esse Gurken am liebsten zu …
... Wurst, Gegrilltem, im Kartoffelsalat, im Wurstsalat ... am liebsten schon zum Frühstück!

Davon bin ich überzeugt: Regionalität ist das neue deutsche Qualitätssiegel. Der deutsche Anbau darf nicht verschwinden. Dafür muss man bereit sein, einen angemessenen Preis für deutsche Qualitätsprodukte zu bezahlen.

„Als naturverbundener Mensch erfüllt mich die Arbeit in und mit der Natur. Das Säen, Pflegen, Wachsen und Ernten zu begleiten und zu ermöglichen, begeistert mich. Ich sehe mich nicht nur als Landwirt sondern auch als eine Art Landschaftspfleger.“

 

Fam. Claus Denninger

Landwirt seit: 1987 und der Sohn Marius seit 2015
Meine Hobbies: Fußball, Laufen, Fahrrad fahren.

 

Wie ich zur Landwirtschaft gekommen bin:
Genetisch bedingt – aufgewachsen auf dem elterlichem Betrieb.

Mich begeistert an der Landwirtschaft: 
Arbeiten in der Natur, Maschinen, Freiheit.

Nachhaltigkeit ist …
… nur möglich, wenn Erzeuger und Produzent eng zusammenarbeiten und dies von den Verbrauchern gewürdigt wird. Denn Nachhaltigkeit und Regionalität haben ihren Preis.

Eine Gurke ist richtig gut, wenn sie ...
... frisch ist, in unserem Fall heißt das: Morgens gepflückt, abends bei Hengstenberg im Glas.
 

„Mein Motto: Überzeugt sein von dem was man tut und wie man es tut.“

 

Armin Stapf

Landwirt in der 4. Generation.
Meine Hobbies: Traktorpulling, schwimmen, Ski fahren.

 

Spezialist für: Gurken, Kohl, Kürbisse und Pflückerbsen.

Anbau für Hengstenberg seit: 1988 und zwar sowohl Gurken als auch Kohl.

Wie ich zur Landwirtschaft gekommen bin: Geboren und aufgewachsen auf dem Hof – so bin ich zum schönsten Beruf der Erde gekommen.

Das begeistert mich an der Landwirtschaft: Der Umgang mit Land, Menschen und modernster Technik.

Davon bin ich überzeugt: Deutsches Gemüse ist wohltuend für Körper, Geist und Umwelt.

 

„Die deutsche Landwirtschaft ist die nachhaltigste und am stärksten reglementierte und kontrollierte Lebensmittelproduktion. Dies hat positive Auswirkungen auf die Qualität und Umwelt!“