Rinderrouladen mit Sauerkraut

Der gerollte Klassiker mit herzhafter Füllung. Schmeckt an Sonntagen, Festtagen und an allen anderen Tagen

Obwohl das Wort Roulade aus dem Französischen stammt – abgeleitet von „rouler“ für rollen oder drehen –, ist die Rinderroulade unter diesem Namen ein typisch deutsches und österreichisches Gericht. In Frankreich versteht man unter „Roulade“ eine Rolle beim Bodenturnen beziehungsweise einen Purzelbaum. Rinderrouladen nennt man in Frankreich „paupiettes de boeuf“.

Keine Frage: Rouladen sind absolute Küchenklassiker. Deshalb ist unser Rezept, entwickelt mit Kitchen Stories, auch ganz klassisch: mit Senf, Speck, Zwiebel und Gewürzgurke. Das klingt ein bisschen nach früher und noch viel mehr nach Sonntag. Auf dem Herd schmoren die Rouladen sanft und lange vor sich hin. Und während man so Zeit für schöne sonntägliche Beschäftigungen hat, breitet sich der würzige Duft bald im ganzen Haus aus.

Zu Rouladen passt hervorragend ein leckeres Sauerkraut. Und da wird es in diesem Rezept dann doch wieder französisch. Denn: Wir erwärmen das Sauerkraut mit etwas Rinderfond, wie es in Frankreich auch häufig gemacht wird. Weil wir den Rinderfond ohnehin für die Rouladen benötigen, zwacken wir einfach ein bisschen für das Sauerkraut ab. Wenn die klassischen Rinderrouladen dann nach rund 1,5 Stunden fertig sind, dürfen Sie diesen Klassiker nach Herzenslust genießen.

 

KLASSIKER

Gerollter Klassiker: Rinderrouladen mit Sauerkraut

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Rinderrouladen
  • 1 Dose Mildessa Mildes Weinsauerkraut (850 ml)
  • 500 ml Rinderfond
  • 250 ml Rotwein
  • 50 g Speck
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 2 KNAX Gewürzgurken knackig & würzig
  • 1 Karotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Hengstenberg Paprika-Tomatenmark würzig
  • 1 EL Butter
  • 4 EL Hengstenberg Delikatess-Senf mittelscharf
  • 1 Lorbeerblatt

Saucenbinder nach Bedarf, glatte Petersilie zum Garnieren, Salz und Pfeffer

  1. #Sauerkraut

  2. #Gurken

  3. #Feinkost&Senf

  4. #Festessen

  5. #Fleisch

Rinderrouladen mit Sauerkraut

Der gerollte Klassiker mit herzhafter Füllung. Schmeckt an Sonntagen, Festtagen und an allen anderen Tagen

Obwohl das Wort Roulade aus dem Französischen stammt – abgeleitet von „rouler“ für rollen oder drehen –, ist die Rinderroulade unter diesem Namen ein typisch deutsches und österreichisches Gericht. In Frankreich versteht man unter „Roulade“ eine Rolle beim Bodenturnen beziehungsweise einen Purzelbaum. Rinderrouladen nennt man in Frankreich „paupiettes de boeuf“.

Keine Frage: Rouladen sind absolute Küchenklassiker. Deshalb ist unser Rezept, entwickelt mit Kitchen Stories, auch ganz klassisch: mit Senf, Speck, Zwiebel und Gewürzgurke. Das klingt ein bisschen nach früher und noch viel mehr nach Sonntag. Auf dem Herd schmoren die Rouladen sanft und lange vor sich hin. Und während man so Zeit für schöne sonntägliche Beschäftigungen hat, breitet sich der würzige Duft bald im ganzen Haus aus.

Zu Rouladen passt hervorragend ein leckeres Sauerkraut. Und da wird es in diesem Rezept dann doch wieder französisch. Denn: Wir erwärmen das Sauerkraut mit etwas Rinderfond, wie es in Frankreich auch häufig gemacht wird. Weil wir den Rinderfond ohnehin für die Rouladen benötigen, zwacken wir einfach ein bisschen für das Sauerkraut ab. Wenn die klassischen Rinderrouladen dann nach rund 1,5 Stunden fertig sind, dürfen Sie diesen Klassiker nach Herzenslust genießen.

 

Schritt 1: Der Anfang

Bereiten Sie zunächst die Füllung der Rouladen vor: Schinkenspeck in kleine Würfel, Zwiebeln in dünne Ringe, Gurken der Länge nach in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch hacken. Zum Abschluss der Vorbereitung schneiden Sie die Karotten in Scheiben.  

Schritt 2: Speck und Zwiebeln dünsten

Dünsten Sie die Speckwürfel und die Hälfte der Zwiebelringe mit etwas Pflanzenöl bei mittlerer Hitze für etwa 2–3 Minuten an, bis die Zwiebeln glasig werden. Nehmen Sie anschließend die Pfanne vom Herd.

Schritt 3: Die Rouladen füllen und rollen

Tupfen Sie die Rouladen mit Küchenkrepp trocken und legen Sie sie nebeneinander. Bestreichen Sie die Rouladen dünn mit Senf. Anschließend nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Verteilen Sie die Zwiebel-Speck-Mischung sowie die geschnittenen Gurken auf dem Fleisch. Klappen Sie die Längsseiten der Rouladen nach innen und rollen Sie die Rouladen auf. Fixieren Sie sie mit Küchengarn oder Rouladenspießen.

Schritt 4: Die Rouladen anbraten und lange schmoren

Erhitzen Sie Butter und Pflanzenöl in einem Bräter. Braten Sie die Rouladen darin von allen Seiten an. Dann herausnehmen und zur Seite legen. Fügen Sie die Karotten, die restlichen Zwiebeln, den gehackten Knoblauch sowie das Paprika-Tomatenmark und lassen sie alles für circa 3 Minuten köcheln. Fügen Sie die Rouladen wieder hinzu und löschen Sie das Gemüse mit Wein und 450 ml Rinderfond ab. Abgedeckt bei mäßiger Hitze 1,5 Stunden schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn Sie die Sauce etwas sämiger wünschen, dicken Sie sie mit Saucenbinder an.  

Schritt 5: Das Sauerkraut verfeinern

Bild

Das Sauerkraut zusammen mit etwas Rinderfond erwärmen. Mhhh.

 

Während die Rouladen im Bräter schmoren, erhitzen Sie das Sauerkraut in einem großen Topf und geben Sie den restlichen Rinderfond und – wenn Sie mögen – etwas Senf hinzu.

Schritt 6: Der letzte Schliff

Zum Servieren schneiden Sie die Rouladen schräg in zwei Hälften und arrangieren sie mit dem Sauerkraut und den Kartoffeln auf dem Teller. Verteilen Sie die Sauce über die Rouladen. Besonders gut schmecken Salzkartoffeln oder Kartoffelklöße. Mit gehackter glatter Petersilie können Sie das Gericht dann garnieren.  

Nährwerte pro Portion

2843 kJ / 679 kcal / Eiweiß 63 g / Fett 33 g / Kohlenhydrate 23 g