Alle drei Essige werden auf die gleiche Art und Weise hergestellt, d.h. nach einem biologischen Herstellungsverfahren, bei dem Essigsäurebakterien Alkohol in Essigsäure umwandeln.
Branntweinessig wird aus Branntwein gewonnen. Zur Herstellung von Branntwein wiederum werden landwirtschaftlich erzeugte Rohstoffe wie Kartoffeln, Getreide oder Zuckerrüben-Melasse (Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung) eingesetzt. Branntweinessig ist geschmacksneutral und farblos. Er eignet sich deshalb gut als Basis für gekräuterte und gewürzte Essige. Ein Beispiel aus unserem Sortiment ist der 13 Kräuter Essig.
Ein Essig, der auf Basis von Branntweinessig hergestellt worden ist, muss mindestens 5 % Essigsäure enthalten.
Apfelessig wird aus Apfelmost gewonnen und hat ein feinsaures fruchtiges Aroma. Die letzten Jahre waren gezeichnet von einem Apfelessig-Trend, da man diesem Produkt eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zuspricht. Auch ein Apfelessig hat eine Säurestärke von 5 % Essigsäure.
Rotweine unterschiedlicher Herkunft werden zu Rotweinessig vergoren. Je nach eingesetzter Rohware erhält man einen Rotweinessig mit dem vollmundigen Bouquet kräftiger italienischer Rotweine (Delikatess Rotweinessig) oder einen kräftig weinaromatischen "Alte Liebe" Rotweinessig.
Weinessige müssen aufgrund lebensmittelrechtlicher Vorschriften einen Essigsäuregehalt von 6 % aufweisen.